Professor Georges Tamer wurde im Libanon geboren und ist seit einer Erkrankung an Kinderlähmung auf einen Rollstuhl angewiesen. Im Oktober 2012 wurde er auf den Lehrstuhl für Orientalische Philologie und Islamwissenschaft an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg berufen. In einem Vortrag am Montag, 18. November, um 19 Uhr im Erlanger Stadtmuseum stellt Professor Tamer Stationen seines Lebens mit Behinderung in verschiedenen gesellschaftlichen und kulturellen Zusammenhängen dar. Das geht aus einer Pressemitteilung des Museums hervor.

Realität der Überwindung

Tamer beleuchtet seinen Umgang mit der Behinderung und erzählt, wie Mitmenschen darauf reagieren. Vor allem möchte er zeigen, wie aus der Realität der Behinderung eine Realität der Überwindung werden kann. Der Eintritt ist frei. red