Ein kleines Meisterwerk der Krippenkunst ist im Pfarrsaal von St. Johannes der Täufer in Reuth zu betrachten. Im Rahmen des Reuther Weihnachtsmarktes hat sie Pfarrer Heinz Weierstraß (SDB) eröffnet.

Ein Besuch lohnt sich. Eine wunderschöne Krippe, über neun Quadratmeter groß mit mehr als 250 Figuren sowie raffinierter Lichttechnik, ist zu sehen.

Erst vor zwei Jahren fertigten die beiden Reuther Jonas Stirnweiß und Manfred Leisner diese handwerkliche Kostbarkeit - mit Freude am Basteln, Geduld und Fingerfertigkeit. Wie die beiden Krippenbauer erzählen, wurden über zehn Quadratmeter Moos und noch weitere Wurzelstöcke gesucht.

Neu in die Krippenlandschaft bauten sie eine Schlucht sowie eine Kapelle auf dem Berg mit ein. Und die heilige Familie findet man erstmals in einer Scheune, nicht wie das Jahr zuvor in einem Wurzelstock. An die 20 neue Figuren sowie über 50 kleine Laternen und der Bachlauf wurden aus den Vorjahresspenden finanziert. Bei der Eröffnung freute sich Jonas Stirnweiß, dass die Krippe rechtzeitig aufgestellt werden konnte, trotz seiner Abschlussprüfung zum Bankkaufmann Ende November. Manfred Leisner betonte: "Es macht uns eben einfach Spaß."

Alle Krippenfreunde sind eingeladen, das Ergebnis der Arbeiten, das "fränkische Bethlehem" in Reuth, bei vorweihnachtlicher Atmosphäre im Pfarrsaal zu bewundern. Die Krippe ist von Montag bis Freitag von 8 bis 17.30 Uhr, Samstag von 8 bis 19 Uhr und Sonntag von 8 bis 18 Uhr zu besichtigen.