"Ade Dekanat Lichtenfels" stand passenderweise auf den Serviettenringen des gemeinsamen Essens, das nach dem Dankgottesdienst der ehemaligen Dekanatsratsmitglieder stattfand.

Die Mitglieder des letzten Dekanatsrats sowie die ehemaligen Dekanatsräte hatten sich zu einem Dankgottesdienst in der Pfarrkirche "Heilige Familie" in Lichtenfels getroffen. Als Mitzelebranten konnte Dekan Lars Rebhan die ehemaligen Dekane Michael Schüpferling und Gerhardt Hellgeth, stellvertretenden Dekan Georg Birkel, den ehemaligen Dekan-Stellvertreter Wolfgang Scherbel, Pater Rufus aus Altenkunstadt sowie Pfarrer George Thottankara als Hausherrn begrüßen.

Er betonte, dass an diesem Abend der Dank stehen solle für das, was in den vergangenen Jahren vom Dekanatsrat geleistet wurde. Dekanatsratsvorsitzender Burkhard Fath stellte zusammen mit dem Vorstand das Dekanat an einer Pinnwand aus den einzelnen Seelsorgebereichen zusammen. In Form von verschiedenen Früchten wurden dann all die Beschlüsse der vierzigjährigen Arbeit des Dekanatsrats angepinnt.

In seiner Ansprache sagte Dekan Rebhan, dass das Dekanat viele Früchte hervorgebracht hat. Man solle dankbar sein wie das alles gewachsen ist. "Es bleiben die Menschen, die Kirche gestalten, es bleiben die Traditionen, es bleibt vieles, was den Menschen wertvoll ist". Das alles soll in die neuen Seelsorgebereiche und in das neue Dekanat mitgenommen werden.

Er heftete ein Foto von zwei Bäumen, die nebeneinander stehen und oben zusammengewachsen sind, an die Tafel. "Gewachsenes kann bleiben und Annäherung kann wachsen. Gottes Vertrauen wird auf diesen neuen Wegen dabei sein". Nach der Kommunion bekam der Vorstand des Dekanatsrats von Dekan Rebhan Dankesurkunden für die geleistete Arbeit überreicht.

Am Schluss des Gottesdienstes gab es noch Grußworte. Als Stellvertreter des Landrats zeigte sich Bürgermeister Helmut Fischer befremdet über den Namen des neuen Dekanats. Die evangelische Dekanin Stefanie Ott-Frühwald erwähnte, dass alles seine Zeit habe: "Abschied vom Alten bietet die Möglichkeit für Neues. Jesus wird in dieser Zeit Halt geben."

Nach dem Gottesdienst und einem kurzen Sektempfang hielt der Archivdirektor des Erzbistums Bamberg, Andreas Hölscher, einen Vortrag über die Geschichte des Dekanats Lichtenfels. Von der Gründung bis zur Neuzeit wurden die jeweiligen Änderungen verständnisvoll dargestellt. Mit einem Essen fand die Veranstaltung einen gelungenen Abschluss. red