Zugegeben, die engen Räumlichkeiten in zweiten Obergeschoss des Dokumentationszentrums "Zeiler Hexenturm" eröffnen nicht sehr viele Möglichkeiten, um eine Ausstellung präsentieren zu können. Vor allem sind keine großen Ausstellungen machbar.
Aber ein bisschen mehr darf's
schon sein als am Samstag, dem ersten Tag der Ausstellung des Zivilen Friedensdienstes. Die 17 Informationstafeln standen einfach nebeneinander aufgereiht am Boden. Das sah nicht nach Ausstellung aus. Wer die Inhalte bis zum Schluss lesen wollte, musste in die Knie gehen. Die Tafeln sollten zumindest aufgehängt werden. Und vielleicht ist es ja
möglich, noch einen Mitarbeiter des Friedensdienstes nach Zeil zu bekommen, der in einem Vortrag über die Arbeit des ZFD berichtet. Dessen Tätigkeit hört sich interessant an. Bei früheren Ausstellungen hat das geklappt; und es war interessant, auch wenn die Resonanz eher gering ist. Zeil hat momentan andere Schwerpunkte. Die 1000-Jahr-Feier erfordert Arbeitskraft und Zeitaufwand. Dennoch: ein bisschen mehr...