Auch Michelau war in den vergangenen Wochen von Starkregen und Überschwemmungen betroffen. Das Kanalnetz konnte zeitweise die Wassermassen nicht aufnehmen und es gab einen Rückstau. Damit das Wasser nicht in die Häuser zurückdrücke, empfahl Bürgermeister Helmut Fischer (CSU) den Einbau und die Wartung von Rückstauventilen in der Abwasserleitung der Grundstücke. Die Kommunen hafteten nicht für Rückstauschäden. Der Eigentümer müsse selbst technische Vorkehrungen treffen.


Hausnummern sind Pflicht

Fischer erinnerte an die Vorschrift, dass an den Gebäuden Hausnummernschilder anzubringen seien. Der Stiftungsrat "Stiftung Michelau" habe sich konstituiert. Das Vermögen betrage 10 000 Euro, das von der Sparkasse und der Gemeinde je zur Hälfte eingebracht wurde. Eine Zustiftung sei wünschenswert, damit Gelder an Bedürftige ausgegeben werden können. Die Abdeckung für das Fußballkleinspielfeld sei bestellt. Sie koste 10 000 Euro. Die Deichnachrüstung in Michelau werde voraussichtlich im August fertiggestellt sein.


Vergaben

Aus der jüngsten nichtöffentlichen Sitzung gab der Bürgermeister Auftragsvergaben bekannt. Die Erneuerung der Warmwasserspeicher in der Mainfeldhalle führt Firma Stefan Fischer aus Michelau für 14 000 Euro aus. Den Auftrag für die Sanierung der Mühlbachbrücke am Plärrer erhielt die Firma Pfister aus Seßlach zum Angebotspreis von 181 600 Euro. Für den Bauhof wird ein gebrauchtes Fahrzeug angeschafft, das 12 950 Euro kostet. Für die interkommunale Zusammenarbeit im Bereich Scheidsbach und Biberbach wurde der Landschaftspflegeverband des Landkreises Lichtenfels beauftragt. Die Aufwertung des Brunnenbaches am Dorfplatz in Lettenreuth führt das Ingenieurbüro Opus aus Bayreuth für 12 700 Euro durch.