Sich treffen, miteinander feiern und in Erinnerungen schwelgen konnte man beim Dankgottesdienst in der Pfarrkirche St. Thomas und beim gemütlichen Abend im Pfarrheim. Das 150. Weihejubiläum war Anlass, Priester, Pastoral- und Gemeindereferenten einzuladen, die in den vergangenen Jahren in der Pfarrei tätig waren. Dazu die vielen Ehrenamtlichen, die sich verdient gemacht haben. Ihren sprach Kirchenpflegerin Isabella Leipold besonderen Dank aus.

Pater Jan Poja erinnerte an das Kirchweihfest. Am letzten Juli-Wochenende hatten die Wallenfelser mit Weihbischof Herwig Gössl den 150. Weihetag des Gotteshauses gefeiert. Damals, so Pater Jan, habe es viel zu tun gegeben. Wenig Zeit also, sich einem Gespräch zu widmen oder in Ruhe zu feiern.

Zu Beginn zeigte der Geistliche ein Ruder. Die Kirche gleiche einem Boot mit vielen Ruderern im Lauf der Zeit. Von den Aposteln hin zur Aussendung der Jünger, wie sie im Evangelium beschrieben wurde. Besonders betonte der Geistliche die Bedeutung der Berufenen und der Missionierung. Hier schloss Pater Jan an das Gebetsanliegen des Papstes an, für geistliche Berufe zu beten. Am Ende spannte der Geistliche den Bogen zur Pfarrei St. Thomas.

Schon bei der Entstehung der Siedlung Ilowa um 1126 sei hier der Einfluss des Christentums in Form des Benediktinerklosters Banz präsent gewesen. Seitdem hatten in der Pfarrei unzählige Personen das Ruder in der Hand. Mit Pater Jan zelebrierten Pfarrer Helmut Spindler und Pfarrer Werner Fortuna den Gottesdienst. Kirchenpflegerin Isabella Leipold würdigte im Pfarrheim die ehrenamtliche Arbeit in der Gemeinde. Die Gemeindereferenten Bernd Sorgenfrei und Martin Förtsch statteten ihrer alten Wirkungsstätte einen Besuch ab. Gemeindereferentin Lisa-Maria Eberhardt (jetzt in Hof) denkt gern an ihre Assistenzzeit in der Pfarrei zurück. sd