Spiele im Drei-Tages-Rhythmus gibt es in der Eishockey-Oberliga sonst fast nur in der K.o.-Phase. Das können die Kufencracks des EHC Bayreuth schon einmal vorab testen: Heute um 20 Uhr wird die vorverlegte Partie vom 39. Spieltag (12. Februar) zwischen Deggendorf und Bayreuth ausgetragen.


Deggendorf schwächelt

Bei der Truppe von Trainer Otoupalik ging die Tendenz zuletzt mit nur einem Zähler aus vier Partien nach einer starken Phase nach unten. Hintergrund dürften größere Verletzungsprobleme speziell in den Abwehrreihen sein. Top-Defender A. Gawlik fehlt schon einige Wochen. Besonders auswärts haben die Niederbayern Probleme - das belegen zuletzt fünf Pleiten in Serie. An das letzte Spiel zu Hause gegen Bayreuth hat man genauso wenig gute Erinnerungen (3:7), wie an die herbe 1:8-Niederlage Ende Dezember im Tigerkäfig.


Gegner nicht unterschätzen

Unterschätzen sollte man die Niederbayern trotzdem nicht, denn man will die bisher gute Spielzeit sicher mit dem Einzug in die Play-offs noch krönen - und dazu muss man dringend punkten, denn die Konkurrenz rückte zuletzt immer näher.
Die 60 Punkte und Platz 2 sind eine tolle Ausgangsposition für die Bayreuth Tigers, aber noch sind viele Partien zu spielen und Punkte zu vergeben, sodass das Team konzentriert bleiben muss. Die Tigers präsentierten sich in den vergangenen Wochen gut in Schuss, bestechen durch taktische und defensive Stärke und viel Effektivität im Angriff. bis