Nach der vierten Pleite im vierten Spiel der Basketball-Bayernliga trennt die Eggolsheimer DJK nur noch das bessere Korbverhältnis vom letzten Tabellenplatz. Das Aufeinandertreffen zu für die Gäste ungewohnter Zeit um 13 Uhr zwischen DJK-Coach Patrick Loskarn und seinem Trainerkollegen der Vorsaison ging knapp an Manuel Aas und die SpVgg Rattelsdorf. SpVgg Rattelsdorf - DJK Eggolsheim 76:71

Den besseren Start erwischte ganz klar die Heimmannschaft. Eggolsheim schien wieder noch nicht wach: Vorne brachte die DJK den Ball nicht durch die Reuse und hinten stand sie für die flinken Rattelsdorfer viel zu offen. Daraus resultierte der deutliche Viertelstand von 26:12 für die Hausherren. Jedoch erwachte Eggolsheim im zweiten Durchgang, als der Vorsprung schon fast 20 Zähler betrug, und kämpfte sich Punkt für Punkt zurück. Die Defense stand deutlich besser, vorne trafen die Gäste die richtigen Entscheidungen und fanden die freien Männer. Zur Halbzeitpause war der Rückstand wieder einstellig (45:37).

Im dritten Abschnitt waren die Eggolsheimer voll da und ließen den Vorsprung weiter schmelzen, so dass vor den letzten zehn Minuten beim 56:55 für die SpVgg alles offen war. Im letzten Viertel gelang den Eggerbachern sogar die erstmalige Führung, dann wechselte das Momentum ständig. Vor allem Hagen Rothe lief heiß und riss mit seinen elf Punkten in Folge das ganze Team mit.

Das Spiel schien in Eggolsheims Händen, ehe David Schwarzmann bei zwei Zählern Vorsprung und einem Ballgewinn Richtung Rattelsdorfer Korb zog. Doch ein aus Gästesicht unerklärliches Offensivfoul gegen ihn, dazu ein technisches gegen Niklas Möhrlein - sein fünftes Foul - brachten die DJK ins Wanken. Auf der anderen Seite blieben die Pfiffe der Schiedsrichter aus. Stattdessen mussten auch nch Max Rahm und Timo Amon vom Feld, so dass Eggolsheim blieben in der endscheidenden Phase die Varianten ausgingen. Die SpVgg wusste dies zu nutzen und gewann das Derby dank weiterer "Stop-the-clock"-Freiwürfe.

Am Freitag tritt Eggolsheim um 19.30 Uhr zur eigenen Kerwa gegen Schweinfurt an. Ein harter Brocken, aber ein Sieg muss langsam her. aro DJK: Hagen (19), Hümmer (15), Möhrlein (9), Amon (5), A. Roppelt (5), Rahm (4), J. Roppelt (4), Schwarzmann (4), Winkler (3), Nagengast (2), K. Roppelt (1), Pfister