Dass die Feuerwehr Ebern einer der rührigsten Vereine im Ort ist, hat sich bei der Jahreshauptversammlung wieder einmal gezeigt. Vereinsvorsitzender Anton Gerstenkorn berichtete von vielen Aktivitäten. Die größte war der Umbau des Schulungsraumes. Damit hatten die Kameraden etliche Wochen zu tun - vom Abriss der alten Duschen bis hin zum Wiedereinbau der Küchenzeile und der neuen Farbschicht für den gesamten Raum.
Auch eine zusätzliche Nutzung könnte dem Schulungsraum ins Haus stehen. So berichtete Kommandant Michael Wüstenberg von einer Anfrage, die der Zweite Bürgermeister Harald Pascher an Feuerwehr und Stadt gerichtet hatte, nach der Tüv und Dekra den Raum gerne für Schulungen nutzen würden. Bürgermeister Jürgen Hennemann (SPD) versprach die Kameraden hier auf dem Laufenden zu halten.
Auch das neue Fahrzeug, das der Verein mithilfe der Stadt angeschafft hat, stieß auf großes Interesse. "Dieses Fahrzeug haben wir für euch angeschafft. Ihr könnt das auch jederzeit zum Nachrücken nutzen", stellte nicht nur Kommandant Michael Wüstenberg klar. Weitere Themen waren natürlich das im nächsten Jahr anstehende Jubiläum 150 Jahre Freiwillige Feuerwehr Ebern, zu dem Sebastian Wagner bereits erste Überlegungen präsentieren konnte.
Die Einsatzbereitschaft und Disziplin der Eberner Wehr wurde allseits gelobt. So bat der Notarzt Dr. Egelseer, seinen Dank und das Lob an die Wehr weiterzuleiten: "Die Feuerwehr Ebern hilft ohne Hektik und fundiert. Das ist vorbildlich".
Bürgermeister Jürgen Hennemann kündigte an, dass in Sachen großer Anschaffungen die Standortwehr Ebern in den nächsten Jahren etwas zurückstecken muss. "Die Wehr in Ebern hat drei Fahrzeuge im letzten Jahr erhalten. Das ist eine gute Grundlage und wir dürfen nicht nachlassen." Dennoch soll nun erst einmal der Standort Jesserndorf gestärkt werden, danach dann Unterpreppach und Eyrichshof.
Wie Bürgermeister Hennemann berichtete, will die Stadt Ebern eine Regelung finden, damit die Kosten für die Begleitperson im Feuerwehrerholungsheim in Bayrisch-Gmein übernommen werden können. Jeder Feuerwehrmann, der 40 Jahre Dienst geleistet hat, erhält dort einen kostenlosen Aufenthalt, musste für die Begleitperson bislang aber selbst zahlen.
Würdigen konnte Anton Gerstenkorn einige Mitglieder im Feuerwehrverein. So sind Wolfgang Kaspar, Rainer Eisenhardt und Jürgen Dietz seit 40 Jahren dabei und Eugen Batzner, Helmut Kern und Hans Schmitt seit 50 Jahren.