Eckehard Kiesewetter

Ebern — Rot und Weiß, die Farben Frankens prägen zurzeit das Straßenbild in und um Ebern. Überall stehen rot-weiße Baken, Absperrplanken und Schilder. Überall wird gebaut.
Alle paar Meter Löcher im Teer. Im Stadtgebiet, aktuell im Mannlehen und am Steinberg, wühlen sich Bautrupps Auftrag der Telekom in die Tiefen der Stadt, um Ebern mit zeitgemäßer Digitaltechnik zu versorgen. Auch ringsum herrscht Hochsaison beim Tief- und Straßenbau in der Region. Seit 23. Juli geht nichts mehr am Hambach zwischen Ebern und Untermerzbach (Staatsstraße 2278). Vor allem der Schwerlastverkehr muss wegen der Vollsperrung weite Umleitungen über die B 279 und die B4 in Kauf nehmen.
Seit dem Monatswechsel fällt auch die mögliche Ausweichroute auf der Kreisstraße HAS 51 über den Landsbach flach. Der Landkreis Haßberge baut dort die Straße zwischen Ortsausgang Ebern und Abzweigung Losbergsgereuth aus.
Auf dem Weg Richtung Bamberg (B 279) wird der Verkehr spätestens bei Baunach ausgebremst, wo die Baustelle an den Mainbrücken noch jahrelang für Engpässe sorgen wird. Zumindest ist der Straßenausbau an der Landkreisgrenze nördlich von Reckendorf abgeschlossen.
Pendler müssen obendrein die Umleitung auf der B303 bei Oberelldorf einkalkulieren (siehe Bericht oben). Ab Herbst wird dann die B4 bei Rattelsdorf saniert, was ebenfalls mit halbseitigen und zeitweise Vollsperrungen einhergehen soll.