Angela Theiler ist in Ebermannstadt geboren und leitet hier das Tourismusbüro. Fragt man sie nach Ebermannstadt, gerät sie gleich ins Schwärmen: "Wir haben hier viel zu bieten. Und es ist der ideale Ausgangspunkt, um die schöne Fränkische Schweiz zu erkunden."
Sie zählt auf, dass es schöne Biergärten, ausgezeichnete Gasthöfe und Restaurants, Eisdielen mit großer Auswahl und tolle Brauereien gebe. Außerdem seien in Ebermannstadt schöne Spaziergänge auch mit Rollator möglich.
Das wollten Gerhard und Inge Schmidt aus Leutzdorf dann auch gleich testen. Sie liehen sich einen Rollator und machten sich mit Angela Theiler auf den Weg. Los ging es am Tourismusbüro, das einen barrierefreien Zugang hat so wie auch das Rathaus. "Erster Pluspunkt", meinte Gerhard Schmidt, nahm sich einen Stadtplan und weiter ging es Richtung Bahnhof und vor der Brücke links weg.
"Das ist schön hier", meinte dann auch Ilse Schmidt und genoss den Weg neben der Wiesent. Angela Theiler wies auf die Bänke hin, die immer wieder am Weg entlang stehen, damit sich die Spaziergänger ausruhen können. Weiter ging es zum Wasserschöpfrad von 1606, einem Wahrzeichen Ebermann-stadts. Auch hier konnte das Ehepaar Schmidt neben der Wiesent weiterlaufen.
An der Kurve des Flusses ist der Ruheplatz der Wildenten, von denen die eine oder andere sich ein wenig gestört fühlte. Weiter spazierten die beiden mit ihrer Führerin in die Innenstadt und ließen sich die Brunnen erklären. Danach gab es einen Abstecher Richtung Marienkapelle. Hier sind allerdings zwei Stufen zu überwinden.
Und auch die Sankt-Nikolaus-Kirche wollten die beiden besuchen, die ebenfalls an der Seite einen barrierefreien Zugang hat. Von dort aus kann man noch ins Scheunenviertel spazieren. Das Fazit von Gerhard Schmidt ist: "Man kann in Ebermannstadt sehr schön mit dem Rollator oder Kinderwagen spazieren gehen oder einkaufen. Es ist abwechslungsreich und es gibt immer etwas zu sehen. Gut ist auch, dass es genügend Bänke gibt zum Ausruhen."