Eine Gedenkfeier zur Reichspogromnacht findet am Donnerstag, 9. November, statt. Hinsichtlich des Ablaufs ergeben sich dieses Mal im Gegensatz zu den bisherigen Gedenkstunden einige Änderungen. Beginn ist erst um 19 Uhr (nicht wie angekündigt um 17 Uhr). Zudem versammeln sich die Teilnehmer in der Schlosskapelle Ebelsbach, wo Pfarrer Volkmar Gregori, Diakon Joachim Stapf und Bürgermeister Walter Ziegler zur Gestaltung beitragen. Die musikalische Umrahmung übernimmt der Posaunenchor Gleisenau. Nach dem liturgischen Teil entzünden alle Teilnehmer je eine Kerze. Danach folgt der Gang zum Gedenkstein am Judenhof, begleitet von den Fahnenabordnungen örtlicher Vereine und Gruppen. Für den geänderten Ablauf hat sich Ebelsbach entschieden, um die Rahmenbedingungen zu verbessern. In der Schlosskapelle bestehen Sitzgelegenheiten, eine gute Beleuchtung ist vorhanden, die Teilnehmer sind unabhängig vom Wetter und vor allem stört kein Straßenlärm die Gedenkfeier. Außerdem lässt sich durch die Schlosskapelle ein historischer Bezug herstellen, denn die Juden waren Schutzjuden der Rotenhans, die einst im Schloss Ebelsbach lebten. ft