Auf rund 9,5 Millionen Euro beläuft sich der Haushalt der Gemeinde Ebelsbach für 2018. Der Gemeinderat verabschiedete ihn bei seiner Sitzung am Mittwoch einstimmig. 6,8 Millionen Euro entfallen auf den Verwaltungshaushalt, 2,7 Millionen Euro auf den Vermögenshaushalt. Die Schulden wurden abgebaut, die Gemeinde kann investieren.
Kämmerin Simone Klos stellte die wichtigsten Haushaltsdaten vor. Das Finanzvolumen hat sich im Verwaltungshaushalt um 103 957 Euro vergrößert. Die wichtigsten Einnahmen sind etwa die Grundsteuer (358 000 Euro), die Gewerbesteuer (500 000 Euro) und der Einkommensteueranteil mit rund zwei Millionen Euro; an Schlüsselzuweisungen erhält Ebelsbach 1,3 Millionen Euro.
Größte Ausgaben sind die Personalausgaben 759 400 Euro, Kreisumlage (1,5 Millionen Eur) und die Umlage für die Verwaltungsgemeinschaft mit 515 350 Euro.
Die gemeindlichen Schulden konnten von rund zwei Millionen auf 1,7 Millionen Euro abgebaut werden. Somit liegt die Pro-Kopf-Verschuldung von 455 Euro unter dem Landesdurchschnitt von 598 Euro. Allerdings müssen auch die Schulden außerhalb des Haushaltsplanes berücksichtigt werden. Und da fallen der Abwasserzweckverband Eltmann-Ebelsbach, der Hauptschulverband sowie die Abzahlungen für Akazien- und Ahornweg ins Gewicht, so dass sich eine Gesamtverschuldung von 3,4 Millionen mit einer Pro-Kopf-Verschuldung von 905 Euro errechnet.
Laut Kämmerin Simone Klos sind Wasserversorgung und Kanal kostendeckend, beim Friedhof kommt man auf 48 Prozent, die Gemeinde schießt also zu.
Die meisten Gelder fließen in Baumaßnahmen (zusammen rund eine Million Euro). Geld gibt die Gemeinde auch für die Schutzbekleidung Feuerwehr (40 000 Euro), die Drehleiter Feuerwehr (70 000 Euro), Kinderkrippe, Kindergarten, Ortsumgehung Ebelsbach, Straßenbeleuchtung, Kanal Steinbach, Hochwasserpumpwerk Kläranlage, Friedhofsumgestaltung Ebelsbach, Beleuchtung Bürgersaal, Sportgelände Ebelsbach, Bauhof, die Wasserleitung Steinbach sowie in die Sanierung der Verwaltung im Schloss Gleisenau aus.