Kritisch unter die Lupe nehmen will die Eberner Alternative Liste (EAL) den Entwurf eines Hochwasserschutzkonzepts für die Stadt Ebern. Bei einer Begehung wurden laut Mitteilung von Oliver Kröner am Angerbach in Ebern und am Eichelbach bei Heubach sieben von 17 geplanten Hochwasserschutzmaßnahmen besichtigt.
Kritisch sieht EAL-Stadtrat Klaus Schineller, dass es sich bei den meisten der geplanten Maßnahmen um ingenieurbauliche Eingriffe wie Hochwasserrückhaltebecken und -schutzmauern, Deichaufschüttungen und die Anhebung von Straßen und Brücken handelt. "Was ich vermisse, ist eine Renaturierung der früher begradigten Bäche, um Hochwasserspitzen abzuflachen", so Schineller. Das sei ökologisch verträglicher, möglicherweise genauso wirksam und für die Stadt günstiger.
Bei einer weiteren Begehung am Sonntag, 21. Februar (näheres siehe www.al-ebern.de), sollen zehn weitere geplante Maßnahmen am Albersdorfer Mühlbach besichtigt werden. Danach will die EAL ein Diskussionspapier zum Hochwasserschutzkonzept erarbeiten. red