Zum Artikel "Gerhard Riediger stärkt Bürgermeisterin Meyer den Rücken" vom 22. November: Zu den nicht beachteten Bewerbungen um den Posten des Geschäftsstellenleiters der Stadt Ebermannstadt: Wie ich auf Nachfrage erfuhr, dürften diese Bewerberinnen durchaus geeignet gewesen sein, denn es handelte sich um Bewerberinnen, welche bereits auf gehobener Ebene im öffentlichen Dienst tätig waren und es nach wie vor sind, aber Ebermannstadt reizte sie wohl.

Für mich erschließt sich daraus, dass der Bürgermeister von Unterleinleiter möglicherweise nicht alle Bewerbungsunterlagen vorliegen hatte oder sie nicht genau studiert hat. Meine Vermutung wird gestärkt durch die Aussage einer Gößweinsteiner Bewerberin, die ihren Ausführungen zufolge nicht einmal eine Rückmeldung erhielt.

Außerdem wurde mir auf Nachfrage bestätigt, dass Riediger den von den elf Stadträten unterzeichneten Brief erhielt. Dass sich Herr Riediger jegliche Einmischung in Personalfragen der Verwaltungsgemeinschaft Ebermannstadt verbittet, kann ich aufgrund seiner engen vertrauensvollen Zusammenarbeit mit Frau Meyer nicht nachvollziehen.

Denn sie kritisierte in ihrer Stellungnahme, dass die Stadträte mit ihr über die Personalfragen hätten reden sollen. Und Frau Meyer sollte sogar von sich aus mit den Stadträten über Personalfragen reden, denn letztendlich wird die Verwaltungsumlage zu einem erheblichen Teil von der Stadt Ebermannstadt beziehungsweise den Bürgern der Stadt Ebermannstadt bestritten.

Insofern gesehen ist es ein legitimes Recht des Stadtrates von Ebermannstadt, sich Gedanken über eine kompetente Besetzung der Stellen in der Verwaltungsgemeinschaft zu machen. Horst Pommerening

Ebermannstadt