Lucia, Sorem, Pierre und Francesco sind vier Italiener aus Rimini, die das Quartett "The Strikeballs" gegründet haben. Unter anderem spielen sie Rock 'n' Roll, Country, Swing und R & B und sind für ihre halsbrecherischen Stunts auf der Bühne bekannt. Von den 50er Jahren, über Elvis Presley hin zu modernen Cover-Varianten haben sie einiges zu bieten und begeistern das Publikum mit einer geladenen Ladung Energie - auch beim Blues- und Jazzfestival in Bamberg. Schlagzeuger Francesco hat uns direkt nach dem Konzert auf der Bühne am Gabelmann ein paar Fragen beantwortet.
Warum nennt ihr euch die "Strikeballs"?
Francesco: Der Name kam uns spontan in den Sinn. Wörtlich übersetzt heißt "Strikeballs" auf Italienisch "Die nervigen Jungs". Und da wir nicht nur eine immense Energie mit auf die Bühne bringen, sondern auch ziemliche Dickköpfe sind, hat der Name eigentlich ganz gut gepasst.

"Nervige Jungs" ...? Aber ihr habt doch eine Frau an Bord?
Das stimmt! Aber wie ich schon sagte, wir sind ziemliche Dickköpfe - und bei drei Männern und einer Frau, da haben eindeutig die Männer das Sagen. Zumindest meistens! (lacht)

Ihr bringt eine gewaltige Energie auf die Bühne mit. Woher nimmt ihr all diese Kraft?
Wir sind wie Kinder. Toben herum, haben unseren Spaß und machen Quatsch auf der Bühne. Diese lockere Haltung macht vieles aus. Aber vor allem das Publikum gibt uns die Kraft und auch die Inspiration für neue und stärkere Auftritte. Wenn wir sehen, wie die Leute uns feiern und wie sie vor der Bühne tanzen, dann übt das solch eine positive Energie auf uns aus, dass wir am liebsten den ganzen Abend und in die Nacht hinein spielen würden.

Wie habt ihr euch alle kennengelernt und warum Rock 'n' Roll?
Also erst mal: Wir lieben Rock 'n' Roll! Das hat Stil und Power! Unser Geschmack hat sich irgendwo in der goldenen Mitte getroffen. Kennengelernt haben wir uns über eine Agentur. Außerdem wohnen wir vier alle in einer kleinen Stadt in der Nähe von Rimini.

Wer gehört zu euren Vorbildern?
Elvis Presley, ganz klar! Ein sehr cooler Typ. Wir spielen auch viele seiner Lieder, zum Beispiel "Blue Suede Shoes".

Das Gespräch führte
Valerja Levin.