Das Dorffest wird - so eine sichtlich stolze Bürgermeisterin Gabriele Weber (CSU) - als DAS Open-Air-Festival noch lange in Erinnerung bleiben. "Teuschnitz und Bayern 3 haben für mehr als 30 000 Besucher ein Familienfest organisiert, das seinesgleichen sucht. Dass alles so gut, reibungslos und unfallfrei geklappt hat, ist das Ergebnis einer weit über den Landkreis hinausgehenden Gemeinschaftsleistung", zeigte sie sich sicher.
Dem Bayerischen Rundfunk dankte sie dafür, die Top-Stars Alvaro Soler, Beth Ditto und Sarah Connor in Teuschnitz präsentiert zu haben.
Dank zollte sie auch den eng zusammenarbeitenden Behörden, darunter dem Landratsamt Kronach mit Landrat Klaus Löffler für die übergreifende Begleitung und fachliche Beratung, dem staatlichen Bauamt Bamberg mit der Servicestelle Kronach für die Planung der Verkehrsführung und Organisation der Beschilderung sowie den Staatsforsten mit den Betrieben Nordhalben und Rothenkirchen für die großzügige Spende.


"Straßenbeleuchtung"

"Großer Dank gebührt auch den Landwirten und Grundstückseigentümern für die unentgeltliche Überlassung ihrer Grundstücke und Parkflächen für den Festplatz und die Parkflächen. Erst dadurch konnte das Mega-Event stattfinden", würdigte sie. Größten Respekt zollte Weber dem Organisationsteam "Dorffest 2017" mit den Hauptverantwortlichen Martin Sesselmann und Frank Jakob sowie den Rathaus-Mitarbeitern für ihren unermüdlichen Einsatz. Für das Catering zeichneten Vereine, Organisationen und Privatpersonen aus dem ganzen Landkreis verantwortlich. "Alleine rund 400 freiwillige Helfer haben für das leibliche Wohl gesorgt", lobte sie.
In ihren Dank schloss sie die vielen Mitstreiter mit ein, die selbst und mit ihren Fahrzeugen ausgeholfen haben, den Bauhof für die Auf- und Abbauarbeiten sowie - unter der Regie des Bibliothekteams und der Stadtverwaltung - den Kuchenbäckerinnen von über 760 Kuchen.
"Wir sind stolz, dieses Fest innerhalb so kurzer Zeit auf die Beine gestellt zu haben. Dies war nur durch den Zusammenhalt aller Mitwirkenden möglich", bekundete sie. Das Dorffest zeige, was möglich sei, wenn alle an einem Strang zögen. Allen Gästen und Beteiligten werde das Fest unvergesslich bleiben. Insgesamt waren über 800 Helfer beteiligt. Darauf sei man stolz.
Dem konnte sich Frank Jakob nur anschließen. Er und Martin Sesselmann hätten sich heuer erstmals zur Organisation des Altstadtfests bereiterklärt, weil
sich die Stadt davon habe zurückziehen wollen. "Da wir auch die Bütt organisieren, haben wir uns mit eingeklinkt. Wir dachten ja nicht, dass gleich im ersten Jahr so ein Riesenevent auf uns zukommt", lachte er.
"Am meisten überwältigt hat mich der Zusammenhalt und das
Gemeinschaftsgefühl. Auf den Voting-Parties waren Leute, die man sonst kaum sieht: Jung und Alt nebeneinander. Die Jüngeren haben die Älteren in die Technik eingewiesen", strahlte Sesselmann. Gigantisch sei auch die Hilfe aus den umliegenden Ortschaften gewesen. "Die Veranstaltung war ein Riesenkraftakt, aber auch ein Riesengewinn für die Region", resümierte er.