Damit sollten auch die letzten Zweifel am Klassenerhalt beseitigt sein. Mit 2:0 (0:0) gewann Aufsteiger TSV Sonnefeld am Sonntagnachmittag gegen die abstiegsbedrohte Regionalliga-Reserve der SpVgg Oberfranken Bayreuth. Die Zuschauer mussten sich lange gedulde, ehe ein Doppelschlag von Ludwig Scheler (69.) und dem Ex-Bayreuther Tayfun Özdemir (71.) binnen zwei Minuten für klare Verhältnisse auf der Max-Schulz-Anlage sorgten.
Nach einer anfänglichen Abtastphase begann der TSV Sonnefeld nach zehn Minuten sich leichte Spielvorteile zu erkämpfen. In der 23. Minute flankte Renk von rechts auf Tayfun Özdemir, aber dessen Schuss wurde gekonnt entschärft. Nun drückte der TSV und Bayreuth lauerte auf Konter. Ein scharf getretener Ball von Sebastian Tyroff ging knapp am Tor vorbei (31.) und vier Minuten später verfehlte auch Aykut Civelek den Bayreuther Kasten nur knapp.
Noch vor der Pause wurde ein Tor der Gäste schon viel umjubelt, aber der Linienrichter zeigt eine Abseitsposition an. Auch ein Freistoß am 16er der Sonnefelder brachte keinen Erfolg.


Sonnefelder erhöhten den Druck

Mit Beginn der zweiten Hälfte erhöhte Sonnefeld den Druck und die SpVgg wartete immer wieder auf Konter. Ein solcher htte fast das 0:1 gebracht, doch einen strammen Schuss eines Bayreuther Stürmers parierte Jauch gekonnt (55.). Im Gegenzug legte Ludwig Scheler einen Sololauf aufs Parkett, spielte sauber den Ball auf Aykut Civelek, der voll abzog, doch eine Glanzparade des Bayreuths Torhüter Florian Feigl verhinderte die Sonnefelder Führung.
In der 69. Minute war es dann aber doch soweit: Eine präzise Flanke von Tyfun Özdemir vollendete Ludwig Scheler per Kopf zum 1:0. Nun drückte der TSV sofort weiter und schon in der 71. Minute versenkte Tayfun Özdemir den Ball nach einer Flanke zum 2:0 im Bayreuther Gehäuse. In der 75. Minute musste Torhüter Jauch noch einmal sein ganzen Können beweisen und mit einer Glanzparade klären. Danach drückte Sonnefeld noch stärker und erspielte sich weitere gute Möglichkeiten, war aber am Schluss mit dem 2:0-Sieg voll und ganz zufrieden. Schiedsrichter Thomas Ehmsperger und sein Gespann hatten das Spiel gut im Griff. dr