Höchstadt — Eine neue Betriebserlaubnis wird in Zukunft dafür sorgen, dass alle angemeldeten Kinder betreut werden können. Damit ist die Diskussion um die Plätze für Schulkinder an den beiden evangelischen Kindertagesstätten in Höchstadt beendet.

25 statt 15 Plätze

Ein neues Raumkonzept und ein Antrag auf jeweils 25 statt wie bisher 15 Plätze für Schulkinder - das müssen die Kindertagesstätten für eine erweiterte Betriebserlaubnis vorlegen. Darauf haben sich Träger, Leitung und Eltern der beiden Einrichtungen im persönlichen und sehr konstruktiven Gespräch mit Landrat Alexander Tritthart und den zuständigen Amtsmitarbeitern geeinigt, wie aus einer entsprechenden Pressemitteilung hervorgeht.
"Ich freue mich, dass wir eine gute Lösung für das neue Kindergartenjahr gefunden haben. Das Wichtigste ist, dass die Kindertagesstätten keinem Schulkind einen bereits zugesagten Platz entziehen müssen", betonte Landrat Alexander Tritthart nach dem Gespräch im Erlanger Landratsamt. Eine im Frühjahr durchgeführte Belegprüfung hatte ergeben, dass die Einrichtungen mit Schulkindern überbelegt waren. Mit der neuen Betriebserlaubnis sind nun in der einen Einrichtung 75 Plätze für Kindergartenkinder im Alter von zwei Jahren bis zur Einschulung sowie 50 Plätze für Hortkinder der 1. bis 4. Klasse und in der zweiten Einrichtung Plätze für 15 Krippen- und 75 Kindergartenkinder vorgesehen. red