Am Donnerstag, 21. Juni, wollen die SPD-Bundestagsabgeordneten Sabine Dittmar, gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion, und Andreas Schwarz (Bamberg/Forchheim) mit Fachleuten und Betroffenen über das Thema Pflege diskutieren. Alle, die mitdiskutieren möchten, sind um 18.30 Uhr in den Saal der Volksbank, Hauptstraße 39, in Forchheim eingeladen.
Deutschlandweit sind laut Pressemitteilung von Schwarz 35 000 Stellen in der Alten- und Krankenpflege nicht besetzt. Hochrechnungen sprechen von einer Personallücke von 150 000 Vollzeitstellen in der Altenpflege im Jahr 2025. Einen ersten Schritt habe die Politik hier schon getan: Im Koalitionsvertrag wurde ein Sofortprogramm vereinbart, das 8000 neue Fachkraftstellen in Pflegeeinrichtungen schafft.
Viele Pflegebedürftige wollen in ihrer gewohnten Umgebung alt werden. Etwa zwei Drittel aller Pflegebedürftigen werden zu Hause - vorzugsweise von Angehörigen - gepflegt. Die SPD-Bundestagsfraktion wolle deshalb auch die Situation der Zu-Hause-Pflegenden verbessern, zum Beispiel durch ein Entlastungsbudget für Kurzzeit- und Verhinderungspflege oder die Möglichkeit, Rehabilitationsleistungen in Anspruch nehmen zu können.
An welchen Stellschrauben müssen die Politiker noch drehen, um dem Personalnotstand zu entkommen? Wie können sie den Pflegeberuf attraktiver machen? Was muss passieren, damit Pflegende wieder mehr Zeit für die zu Pflegenden haben?
MdB Sabine Dittmar (Wahlkreis Bad Kissingen, über die bayerische Landesliste gewählt) ist gelernte Kinderpflegerin und Ärztin.
Um Anmeldung zur Diskussion unter Telefon 0951/51929-400 oder per E-Mail an andreas.schwarz.ma04@bundestag.de wird gebeten. red