Während im Maintal um Bad Staffelstein der am Sonntag über Nacht gefallene Schnee bereits am Vormittag wieder weggeschmolzen war, lagen am Skilift der Naturfreunde Bad Staffelstein oberhalb von Romansthal stolze 15 bis 20 Zentimeter Alt- und Neuschnee. Dies war aufgrund der Wettervorhersagen so nicht erwartet worden.
Nach einem spontanen Rundruf von Maximilian Stenglein, Jochen Hetzel und Jürgen Paul wurde die Entscheidung getroffen, den vereinseigenen Skilift am Nachmittag kurzfristig anzuwerfen. Der Skispaß sollte um 13.30 Uhr beginnen. Zwar hatte man bereits im November den Skilift aufgebaut und unter anderem das zehn Jahre alte Schleppseil ausgetauscht - aber dennoch musste für diese Aktion alles sehr schnell gehen: Die durch eine Wasserlinse gestörte Liftspur einschließlich Lifteinstieg musste präpariert und verschiedene Sicherheitseinrichtungen für den ersten Betriebstag in diesem Jahr überprüft werden. Parallel erfolgten Informationen an Mitglieder und Freunde über den unerwarteten Schneegenuss, und nach nur drei Stunden stand einem Skibetrieb am Sonntagnachmittag nichts mehr im Wege. Bereits ab 13 Uhr warteten ungeduldig Kinder und Erwachsene auf den Start des 35 Jahre alten Skiliftes, der dann etwas früher als geplant anlief. Schnell war durch Luis Paul, Quirin und Moritz Hetzel die Sprungschanze aufgebaut, die von Kindern intensiv für die "Einschanzentournee" genutzt wurde. Bis in die Abendstunden hinein herrschte ein munteres Treiben am Skihang. Die letzte Fahrt bei Flutlicht war erst um 17 Uhr. red