Die am Donnerstag von Ministerpräsident Markus Söder zugesagte Planungsfreigabe für prioritäre Baumaßnahmen an der FAU Erlangen- Nürnberg mit einem Gesamtvolumen von rund 300 Millionen Euro weise nach Meinung von Bayerns Wissenschaftsminister den Weg für die Universität: Mit dem zweiten Bauabschnitt für das Chemikum und einem Neubau für die technische Chemie nehme die Vision für die Zukunft der FAU auf dem Südgelände Gestalt an.

Sowohl die Naturwissenschaftliche als auch die Technische Fakultät erhalten zeitnah jeweils ein neues Gebäude und damit modernste Räumlichkeiten für ihre herausragende Forschung. "Die Entwicklungsmöglichkeiten dieser beiden Fakultäten können wir damit deutlich erweitern!", kommentiert Sibler die Ankündigung, zwei wichtige Baumaßnahmen für die Hochschule zu finanzieren. Auf

der Grundlage der bereits vorliegenden Bauanträge könne die Planungsfreigabe zeitnah erteilt und somit mit dem Bau der beiden Vorhaben begonnen werden.

Die Neubauten sollen die alte Anorganische Chemie in der Egerlandstraße ersetzen und den im Jahr 2018 in Betrieb genommenen ersten Bauabschnitt des neuen Chemikums ergänzen. Die beiden Bauvorhaben sind Teil des 1,5-Milliarden-Pakets für die Erneuerung der FAU, bei dem an der ganzen Universität wichtige Bauprojekte sukzessive

angegangen werden.

"Die FAU ist ein starker Motor für die Metropolregion Nürnberg und ein Aushängeschild des Wissenschaftsstandortes Bayern! Sie kann sich der tatkräftigen Unterstützung des Ministeriums und der gesamten Staatsregierung absolut sicher sein", so der Wissenschaftsminister. red