Aufgrund rechtlicher Änderungen wurde eine Neufassung der Satzung für die 146 Mitglieder starke Schützengesellschaft Ebersdorf notwendig. Bei der Hauptversammlung gab Oberschützenmeister Torsten Spickmann Erläuterungen, bevor die Statuten einstimmig von den Mitgliedern
verabschiedet wurden. Neben einigen notwendigen vereins- und finanzrechtlichen Korrekturen wurde die Satzung dem aktiven Gebrauch angepasst. Künftig wird es anstelle von drei Schützenmeistern jeweils zwei Schützenmeister und Sportleiter geben. Neu geregelt wurde der Ausschuss. Aufgenommen wurde die Schützenjugend mit ihrer Jugendordnung. Dadurch konnte die Schützenjugend der SG Ebersdorf nun beim Kreisjugendring gemeldet werden.
In Rückblick des Oberschützenmeisters wurde deutlich, dass die Bürokratie im Vereinswesen überall um sich greift, da viele Regelungen zu beachten sind, zahlreiche Formalien erledigt und einige Behördengänge absolviert werden mussten. In zahlreichen Vorstands- und Ausschusssitzungen wurden anstehende Themen erörtert. Einen Schwerpunkt bildete die Umstellung der Mitgliederverwaltung sowie der Finanzverwaltung.
"Im sportlichen Bereich können wir zufrieden sein", berichtete der Oberschützenmeister. Beide Mannschaften stünden mit der Luft- und der Sportpistole in den aktuellen Tabellen sehr gut da. Spickmann: "Erste Plätze sind bei der SG Ebersdorf keine Seltenheit. Bei den Meisterschaften, die sich bis auf Landesebene erstreckten, war die Gesellschaft ebenfalls sehr gut vertreten." Detaillierte Ergebnisse hatten die beiden Schützenmeister Jürgen Franke und Lisa Eisenwiener zusammengefasst.
Am 27. Mai 1978 wurde nach dreieinhalbjähriger Bauzeit das neue Schützenhaus eröffnet und eine Damengruppe gegründet. Deshalb konnte der Oberschützenmeister folgende Mitglieder auszeichnen, die seit vier Jahrzehnten die Treue halten: Ingrid Alex, Margit Alex, Siegfried Eckardt, Adelheid Klug, Werner Kulla und Franziska Renner. Alexandra Kemnitzer