Die "unendliche Geschichte", bei der es um die Beseitigung der Querungshilfe in der Coburger Straße in Richtung Coburg ging, fand nun ihren Abschluss. Das Ergebnis ist, dass die Querungshilfe erhalten bleibt. Damit konnte sich Bürgermeister Jürgen Wittmann (GfG) bei der Gemeinderatssitzung mit seinem Beschlussvorschlag, das Bauwerk nicht zu beseitigen, gegen vier Stimmen aus den Reihen der CSU durchsetzen. Die Querungshilfe war beim Ausbau der Coburger Straße erstellt worden, um den gesicherten Übergang von Fußgängern, insbesondere von Schülern, zu gewährleisten und den innerörtlichen Verkehrsstrom zu bremsen.

Pillmann platzt der Kragen

Auch wenn schon einige Male die Argumente für und wider eine Beseitigung der Querungshilfe in den vorhergehenden Sitzungen beleuchtet worden waren, kamen erneut derartige Diskussionen auf, bis Gemeinderat Peter Pillmann (GfG) der Kragen platzte und er das Ende der Diskussion beantragte. Diesem Antrag wurde bei zwei Gegenstimmen auch stattgegeben.

Zuvor hatte Gemeinderat André Dehler (FW) die Kosten einer Beseitigung der Querungshilfe angemahnt, während Gemeinderat Helfried Schreiner (CSU) vorgeschlagen hatte, Vertreter der Regierung von Oberfranken und die Polizei zu einem Ortstermin einzuladen. Schreiner war aufgrund seiner einstündigen Überprüfung vor Ort zu dem Schluss gekommen, dass eine Beseitigung oder Änderung der Querungshilfe angebracht sei, da deren Frequentierung durch Fußgänger gering sei.

Gemeinderat Werner Kaiser (CSU) hatte dafür plädiert, dass die Gemeinde schriftlich den Antrag an die Regierung stellen möge, zu prüfen, ob die Beseitigung der Querungshilfe förderschädlich wäre.

Probleme auf Spielplätzen

Zu den Problemen auf den Spielplätzen Forsthub und Roth am Forst nahm Rechtsanwalt Engelhardt Stellung. Die dortige Fundamentierung und der Aufbau der Spielgeräte seien mangelhaft, sei festgestellt worden. Gegen den Hersteller laufe ein Gerichtsverfahren und ein Sachverständiger werde demnächst ein Gutachten erstellen.

Gemeinderat Werner Kaiser forderte Rechtsanwalt Engelhardt dazu auf, bei Gericht Druck zu machen, da man die Kinder nicht mehr so lange warten lassen sollte.