Die Küpser Porzellanbörse hat sich in der Kenner- und Liebhaberszene des Weißen Goldes etabliert. Der Zustrom an Anbietern und Käufern von Porzellan aus ganz Nordbayern und Thüringen habe noch weiter zugenommen, bilanzierte Ursula Eberle-Berlips, Vorsitzende der gastgebenden Frauen-Union Küps, sehr zufrieden.

Erster Bürgermeister Bernd Rebhan zeigte sich sehr beeindruckt über die große Anzahl an Besuchern, die der Einladung der FU nach Küps gefolgt waren. "Küps hat eine alte Porzelliner-Tradition. Früher gaben die Porzellanfabriken und -manufakturen den Menschen Lohn und Brot. Ich freue mich sehr, dass durch diese Veranstaltung unsere Tradition ins Bewusstsein zurückgerufen wird und dass Küps in der Porzellanszene wieder einen Namen hat."

Porzellankönigin Simone Schick, selbst einer alten Porzelliner-Familie entstammend, lobte die Börse: "Es ist gut, dass durch das Engagement der Frauen-Union die Porzellanhistorie nicht in Vergessenheit gerät." Im Gespräch mit Bürgermeister Rebhan äußerte sie den Wunsch nach einem Porzellanmuseum in Küps. "Porzellan hat Hunderte von Familien ernährt und die Geschichte von Küps und Oberfranken geprägt. Das muss dokumentiert und gezeigt werden!" eb