Unter dem Titel "Die Plassenburg und der Dreißigjährige Krieg" wird am 13. Mai eine Sonderausstellung im Museum "Die Hohenzollern in Franken" eröffnet.
Kaum ein anderer Krieg - mit Ausnahme der beiden Weltkriege des 20. Jahrhunderts - erschütterte Deutschland mit so drastischen und langanhaltenden Folgen wie der Dreißigjährige Krieg. Der vordergründig zwischen den Konfessionen ausgetragene Konflikt entwickelte sich schon bald zu einem Machtkampf zwischen den politischen Blöcken Europas.
Die Plassenburg war die Landesfestung des Fürstentums Brandenburg-Kulmbach und eine wichtige Residenz der Hohenzollern. Seit 1603 regierte Markgraf Christian. Dieser war, obgleich er zu den Mitbegründern der Evangelischen Union zählt, auf eine diplomatische Lösung der Konflikte bedacht und bewahrte seinem Land bis 1631 die Neutralität.
Von 1631 bis 1635 zählte er dann selbst zu den kriegführenden Parteien. In diesen Jahren wurde sein Land von der ganzen Härte des Krieges getroffen.
Die kleine, in den Markgrafenzimmern der Plassenburg gezeigte Ausstellung stellt dem Besucher verschiedene Persönlichkeiten und Ereignisse aus der Zeit des Dreißigjährigen Krieges vor und wirft Streiflichter auf die Rolle, die die Plassenburg in jener schrecklichen Zeit spielte.
Zu sehen ist die von der Schlösserverwaltung organisierte Ausstellung vom Internationalen Museumstag, 13. Mai, bis zum 30. April 2019 im Rahmen eines Besuchs in den staatlichen Sammlungen auf der Plassenburg ob Kulmbach.
Die Ausstellung ist im Eintrittspreis enthalten. Erwachsene zahlen 4,50 Euro, ermäßigt 3,40 Euro. Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren haben freien Eintritt in allen Häusern der Bayerischen Schlösserverwaltung. red