52 Personen aus dem Seelsorgebereich Pressig-Rothenkirchen-Posseck waren kürzlich mit ihrem Seelsorger Pater Helmut Haagen auf einer viertägigen Pilgerreise am Bodensee unterwegs.
Die Anfahrt erfolgte mit dem Bus und führte die Gruppe zunächst nach Ulm, zur Besichtigung des Münsters mit dem höchsten Kirchturm der Welt (161,5 Meter). Mit dem Gesang von Wallfahrtsliedern ging die Fahrt weiter zur Autobahnkirche Winterberg. In Lindau spazierten die Frankenwäldler durch die Altstadtinsel, vorbei am bayerischen Löwen und dem steinernen Leuchtturm im Hafen. In Feldkirch, einer Stadt auf der österreichischen Seite des Bodensees, wurde Quartier bezogen. Vom Hotel aus hatten die Pilger einen guten Blick auf das Wahrzeichen der Stadt, die Schattenburg.
Am nächsten Tag ging die Fahrt weiter über die Schweizer Grenze in die Kantonhauptstadt St. Gallen mit ihrer Bischofskirche, der berühmten Stiftsbibliothek und den schönen, alten Gassen. Danach ging es weiter durch das hügelige, von Weideland und Streusiedlungen geprägte Hochplateau des Appenzeller Landes, mit einem Abstecher in Appenzell, einem reizvollen Dorf am Fuße des Alpsteinmassivs. Im "Käsedorf" Stein besichtigte die Reisegruppe eine Schaukäserei und ließ sich den würzigen Appenzeller Käse schmecken. Die Herstellung dieser Sorte wird wie ein Staatsgeheimnis gehütet.
Der dritte Tag führte am Bodensee entlang nach Meersburg, wo es mit dem Schiff zur Blumeninsel Mainau ging. Dort bestaunten die Pilger bei herrlichem Wetter die gepflegten Parkanlagen mit ihrer üppigen Blumenpracht und ihrem 150 Jahre alten Baumbestand.
Der letzte Tag der Reise führte die Wallfahrer zum Bildungshaus der Pallottiner, St. Josef-Hersberg in Immenstaad, das auf einer Anhöhe gelegen einen grandiosen Blick über den Bodensee gewährt. Hier zelebrierte Pater Helmut Haagen zusammen mit dem Vizerektor des Klosters und ehemaligen Seelsorger von Förtschendorf, Pater Werner Weicht, den Sonntagsgottesdienst.
Nach einem ausgiebigen Mittagsmahl traten die Wallfahrer die Heimreise an. Gestärkt durch Gebet und Wallfahrtslieder, gutes Essen und Trinken, kamen die Pilger wieder heil zu Hause an und freuen sich schon auf die nächste Pfarrwallfahrt, die ins schöne Zillertal führen wird. wj