Pettstadt — Die Pettstadter Kultschmiede präsentiert "Die Antrittsrede der amerikanischen Päpstin" von Esther Vilar. Charis Hager spielt das Solotheaterstück am Freitag, 30. Oktober, um 20 Uhr im Bürgersaal des Rathauses in Pettstadt. Regie führt Uwe Hoppe.
Wir schreiben das Jahr 2042: Habemus papessam! Die erste weibliche Päpstin hält ihre Antrittsrede. Verarmt, liberalisiert und machtlos steht die katholische Kirche vor ihren Trümmern. Alle Reichtümer sind verkauft, die Regeln gelockert, eine Frau wurde zur Päpstin gewählt. In einer durch Werbung finanzierten Fernsehansprache reflektiert die erste weibliche Päpstin den Weg der Kirche bis zum Heute, legt die Gründe und Ziele ihres Handelns dar und führt die modernisierte Kirche in einen erstaunlichen Neuanfang.
Das Stück "Die Antrittsrede der amerikanischen Päpstin" von Esther Vilar wirft Fragen auf: Wie viel Freiheit brauchen wir Menschen? Wie viel Regeln? Was lief schief in der Kirchengeschichte? Welche Rolle spielen Frauen innerhalb der Kirche? Wie war das mit Zölibat, Ehescheidung, Beichte und Buße? Wer war eigentlich dieser Jesus, und welche Bedeutung hat er noch heute für uns? Schon in den 80er-Jahren sorgte dieses Stück für einigen Wirbel.
Karten gibt es bei der Gärtnerei Reichert in Pettstadt, Bahnstraße 17, und im Internet unter www.diekultschmiede.de. red