Die ersten beiden Stunden eines gelungenen Faschingsvergnügens der Pfarrei Kersbach gehörten den Kindern, die mit ihren Eltern in bunten, phantasievollen Kostümen in die DJK-Sporthalle gekommen waren. Julia und Luisa Zametzer gelang es bestens, mit Spielen und Tänzen das junge Faschingspublikum zu begeistern.
Mit einem kurzweiligen Abendprogramm ging es weiter. Die Organisatoren hatten unter Federführung von Klaus Zametzer eine originelle und unterhaltsame Veranstaltung vorbereitet. Die Frauen des Pfarrgemeinderates begrüßten charmant und in Versform gesungen die Gäste. Danach übernahmen Klaus Zametzer und Roland Hofmann die Moderation.
Stimmung und Schwung brachten die Auftritte der beiden Kindershowtanzgruppen in den Saal. Sie bewiesen, dass es um den tänzerischen Nachwuchs in Kersbach bestens bestellt ist.
Mit ihrem Sketch "Beim Nervenarzt" hatten die Ministranten die Lacher auf ihrer Seite. Sie zeigten auf, wie ein Arztbesuch enden kann, wenn man sich nur auf technische Gerätschaften verlässt. Zur Höchstform liefen Kaplan Gerd-Richard Neumeier und Marianne Höller auf, als sie Improvisationstheater nach Heinz Erhard präsentierten. Ihre Schlagfertigkeit gepaart mit Spontaneität und passender Mimik sorgte für wahre Lachsalven.
Ein wichtiges Thema steuerte Edith Lauterbach mit ihrer Damenriege bei: Was trägt Frau bei kirchlichen Anlässen? So führten die Frauen den wetterfesten Neopren-Anzug für Wallfahrten, Blumiges für die Fronleichnamsprozession sowie Alltagstaugliches für den Einsatz bei Kirchenreinigung und Pfarrfest vor. Danach näherte sich das Programm seinem Höhepunkt, dem Auftritt des Männerballetts, das nach einem Sabbatjahr mit großer Spannung erwartet wurde. Verkleidet als Eisbären weckten sie zunächst winterliche Gefühle im Saal. Doch mit Schwung brachten sie die Eisbären zum Schmelzen und überzeugten durch Witz, Akrobatik und phantasievolle Choreografie.
Sandy Sebald hatte "ihre" Männer fest in der Hand und so durch fleißiges Training zu einem erfolgreichen Auftritt geführt. red