Schauspielerische Wucht in Kombination mit fulminanter Musikalität und ungebremster Lust am Skurrilen, das sind die Komponenten, aus denen das Ensemble der Lach- und Schießgesellschaft gestrickt ist. Am 22. April, um 20 Uhr, kann man sich davon beim Auftritt des Ensembles im Kulturboden in Hallstadt überzeugen. Karten gibt es ab sofort bei allen bekannten Vorverkaufsstellen.
Wer die herrlichen Programme von Ulan & Bator kennt, dem Kabarettduo von Sebastian Rüger und Frank Smilgies und 50 Prozent der neuen Truppe, der wird begeistert sein, wie sich deren hochkomische Phantastereien mit der politischen Wucht der Lach & Schieß verbindet. Die ganz eigene, verquere Weltsicht, die Ulan & Bator auszeichnet, fließt durch die nicht minder klug verwobenen Assoziationen von Caroline Ebner in die Themen, die die Welt im Kabarett bewegen. Und Norbert Bürger, Gitarrist, Komponist und Erzkomödiant, gibt den Takt dazu und hat als gelernter Chorleiter dem Ensemble die satirischen Flötentöne beigebracht! Er hat musikalische Miniaturen geschaffen, die "die Themen aus dem vielfältigen Krisen-Kanon der Gegenwart sehr musikalisch und verspielt zusammenhalten", wie die AZ nach der Premiere des ersten gemeinsamen Programmes befand.
Die Vier beschreiten frische Wege, die mehr einem mäandernden Pfad aus Assoziationen gleichen denn einer ausgelatschten Schenkelklopf-Autobahn. Fern vom Zustimmungsgebuhle und Politikerabwatschen zeigen sie Zusammenhänge auf, die trotzdem hochpolitisch sind und so komisch noch nicht beleuchtet wurden. Zusammen nagen sie sich durch jeden gereckten Zeigefinger, verpassen jedem weltverbesserlichen Bauchgrimmen einen hochkomischen Einlauf und hinterlassen skurrile Fußspuren in ihrer Weltanschauung. red