Vor 25 Jahren hat die Feuerwehr Froschgrund ihre Jugendfeuerwehr gegründet. Sie bestand damals schon aus acht Jugendlichen und jetzt immer noch. Diese starke Leistung wurde bei einer "Geburtstagsfeier" im Garten der Heinrich-Schaumberger Schule in Weißenbrunn gewürdigt.

Kommandant Markus Wolf betonte, dass viele der derzeitigen Aktiven aus der Jugend kommen und stellte fest: "Wir haben keine Nachwuchssorgen". Den hohen Anspruch an die Jugendarbeit erfüllt die Froschgründer Wehr, wobei auch Spaß groß geschrieben wird, so Wolf. Oliver Rupp, der seit 1996 für die Jugendarbeit verantwortlich zeichnet, 25 Jahre Höhen und Tiefen mit erlebt hat, mehr Höhen, wie er meinte, erhielt für seine zuverlässige Arbeit vom Vorsitzenden des Feuerwehrvereins Bernd Eichhorn einen Ehrenteller.

Landrat Sebastian Straubel (CSU/LV) lobte die Entscheidung von vor 25 Jahren, da diese wichtig gewesen sei für die Zukunft der Feuerwehr. "Es war ein richtiger Schritt, um Kräfte für die Wehr zu gewinnen", meinte er.

Für Rödentals Zweiten Bürgermeister Thomas Lesch (SPD) werden in der Feuerwehr Werte vermittelt wie Pünktlichkeit, Kleiderordnung, Teamarbeit und Toleranz. Kreisbrandrat Manfred Lorenz attestiere der Froschgrunder Wehr Weitblick. "Ihr habt alles richtig gemacht", meinte er und Nicole Boßecker vom Kreisjugend-Feuerwehrverband hegte den Wunsch, dass weiterhin eine so interessante Jugendarbeit betrieben wird. Ausführlich ging Andreas Lutz auf 25 Jahre Jugendarbeit ein, die von der Deutschen Jugendleistungsspange, dem Jugendleistungsmarsch, vielen Wissenstesten, dem Ablegen der Jugendflamme über Seminare, bis hin zu Einsatzübungen reichte. Auch das Gesellige kam nicht zu kurz, wie unter anderem die Teilnahme der jungen Wehrleute am Kreisjugendzeltlager. Doris Weidner