Margareta Stölzel, geb. Schmitt aus Ebensfeld, die von all ihren Freunden nur Marga gerufen wird, konnte im Kreise ihrer Lieben ihren 80. Geburtstag feiern. Die Jubilarin wurde als fünftes von sechs Kindern in Kleukheim geboren, wo sie auch aufwuchs und zur Schule ging. Nach der Schulzeit musste sie zu Hause mitarbeiten, bis sie nach Schney in die damalige Schuhfabrik Lico wechselte. 1962 erlernte sie in Abendkursen und im Klinikum Bamberg den Beruf der Krankenschwester. Nach bestandener Prüfung wechselte sie dann ins Bezirksklinikum Kutzenberg.
1965 heiratete sie den Bundesbahnangestellten Heinz Stölzel, dem sie drei Söhne schenkte, die wiederum für vier Enkel sorgten. 1975 zogen beide in ihr eigenes Heim in Ebensfeld. 1999 verstarb ihr Ehemann, den sie zwanzig Jahre gepflegt hatte.
Trotz vieler eigener gesundheitlicher Rückschläge hat die Jubilarin ihren Humor nicht verloren und hat immer einen flotten Spruch auf den Lippen. Man müsse mit dem zufrieden sein, was man hat, erklärte sie. Ihr Sohn Christian, der im Haus mit wohnt, kümmert sich rührend um die Mutter. Leider könne sie ihre Gartenarbeit nicht mehr verrichten, erklärte die Jubilarin etwas traurig, aber den sonntäglichen Gottesdienst versuche sie immer zu besuchen.
Neben vielen Nachbarn und Freunde, gratulierten auch Pfarrer Rudolf Scharf, der Bürgermeister der Marktgemeinde Ebensfeld, Bernhard Storath, der Seniorenbeauftragen des Bahn-Sozialwerkes Lichtenfels, Theodor Babel und Irena Lux vom VdK Ebensfeld.