Die Junganleger wurden beim "Planspiel Börse" diesmal vor große Herausforderungen gestellt. Die VW-Abgasaffäre, die Terroranschläge weltweit und die drohende Krise der chinesischen Wirtschaft wirbelten die Märkte durcheinander und damit auch so manchen Plan der Jungbörsianer, stellte Ulli Förtsch von der Sparkasse Kulmbach-Kronach bei der Abschlussveranstaltung in Kulmbach fest.
Sieger des Planspiels ist die Gruppe "Die Hochbegabten" mit Adrian Kern, Emir Dogru, Mika Eichhorn und Max Kelsch vom Caspar-Vischer-Gymansium, die aus ihrem Startkapital in Höhe von 50 000 Euro einen Depotwert von 57 106 Euro machten und sich damit ein Preisgeld von 250 Euro sicherten.
Förtsch zeigte auf, dass etwa der Dax während des Planspiels 9970 auf 10 469 Punkte stieg, zwischenzeitlich aber auch schon bei über 11 400 Punkten lag. Die Jungbörsianer der weiterführenden Schulen Kulmbachs jedenfalls dürften zu der Erkenntnis gekommen sein, dass sowohl unternehmerische als auch politische Entscheidungen - insbesondere aber auch Stimmungen und Gerüchte - die Aktienkurse beeinflussen können. Insgesamt hatten sich knapp 500 Schüler in 154 Teams der Herausforderung des Planspiels gestellt. Insgesamt schafften es 85 Teams in die Gewinnzone.
Bayernweit reichte das Ergebnis der "Hochbegabten", die auf einen Depotzuwachs von 14,2 Prozent kamen, für Platz 95, bundesweit kamen die Kulmbacher Sieger auf Rang 304 unter 35 000 Teams.