Die Ressource Boden ist wertvoll und endlich. Boden ist verletzlich, nicht unbegrenzt verfügbar, sichert unser aller Überleben und trägt auf seine Art und Weise viel zur Identitätsbildung und unserem Heimatgefühl bei.

Um Boden zu bewahren und für die nachkommenden Generationen zu erhalten, muss jedoch seine Bedeutung im Bewusstsein jedes einzelnen verankert werden.

Dies möchte die Umweltstation mit ihrem aktuellen Jahresprojekt zum Thema Boden mit dem Titel "Mein Boden-meine Scholle-meine Heimat?- Boden schätzen-Boden schützen" bewirken.

Weiterhin werden Wertigkeit und Endlichkeit der Ressource Boden herausgestellt, um den Boden und damit unsere Heimat erhalten.

Kritisch wird im Projekt auch die Entwicklung der modernen Landwirtschaft und Gemüseproduktion in der Region vor Ort behandelt, wie zum Beispiel der Streuobstanbau in der Fränkischen Schweiz. Der Aspekt "Boden schmeckt" wird besonders hervorgehoben.

Hierbei geht es um den Anbau von heimischen alten Obst- und Gemüsesorten. Das Projekt schafft ein Bewusstsein für die Folgen von Flächenverbrauch und Bodenversiegelung und den Auswirkungen von Kleinklimaänderungen.

Die Teilnehmer können im Rahmen von Lernwerkstätten und umweltpädagogischen Veranstaltungen arbeiten und forschen, in der Natur entdecken und erkunden, ihre eigenen Alltagserfahrungen aufgreifen und daran anknüpfen, Sinnliches erleben, philosophieren oder spielen. Die Teilnehmer reflektieren, welche Handlungsmöglichkeiten es gibt, um Zukunft nachhaltig zu gestalten. red