Bei schönstem Wetter und guter Aussicht wanderten nicht nur Mitglieder des Thüringerwald-Vereins zur Alexandrinenhütte, sondern auch zahlreiche Spaziergänger mit Kindern besuchten die Sennigshöhe bei Mirsdorf, mit 526 Metern die höchste Erhebung im Coburger Land. Alle Besucher, die im Freien um die Alexandrinenhütte saßen und den frischen Wind, aber auch die Sonne genossen, begrüßte Vorsitzender Dieter Schubert. Die 110 Jahre, die der Zweigverein Coburg bestehe, seien eine lange Zeit, sagte Schubert.
Der Thüringerwald-Verein sei für das Wohl und für die Gesundheit der Mitglieder tätig. Mit zahlreichen Wanderungen sorge der Verein für Bewegung und fördere die Aktivitäten an frischer Luft. Schubert: "Die Heimat wird immer wieder auf das Neue erkundet." Aber auch das gesellige Miteinander beschere viele schöne Stunden.
Dieter Schubert und sein Stellvertreter Helmut Völk ehrten langjährige Mitglieder. Über Jahrzehnte hätten diese ihre Schaffenskraft in das Vereinsleben eingebracht und dadurch zum lebendigen Bestehen des Vereins beigetragen. Urkunden, Ehrennadel sowie flüssige Geschenke wurden an die anwesenden Geehrten ausgehändigt. Von der Gemeinde Meeder überbrachte einen herzlichen Gruß das Gemeinderatsmitglied Manfred Höfer in Vertretung von Bürgermeister Bernd Höfer. Er lobte das "Superverhältnis zwischen Gemeinde und Verein".
Aus Anlass des kleinen Festes unterhielt Wolfgang Büchner die Besucher musikalisch. Auch war der angebotene Speiseplan erweitert worden. Die Alexandrinenhütte ist von Ostern bis Ende Oktober an den Wochenenden und an Feiertagen geöffnet. Zehn Betten stehen zur Übernachtung zur Verfügung. Das Haus wird ehrenamtlich von freiwilligen Helfern geführt. Der Verein ist immer auf der Suche nach weiteren Helfern und neuen Gruppen. Vorsitzender Schubert empfahl, auf dem neu geschaffenen Sagenweg der Gemeinde Meeder zu wandern. Karin Günther