Der Guttenberger Gemeinderat hatte in seiner April-Sitzung die Arbeiten für die Gestaltung der Außenanlagen des neuen Dorfgemeinschaftshauses zum Preis von 191 136 Euro an die Firma STS Straßen- und Tiefbau Stadtsteinach GmbH vergeben. Mit Schreiben des Landschaftsarchitekten Sack aus Bayreuth vom 30. September wurde dem Rat ein Nachtragsangebot von 3134 Euro mit der Begründung vorgelegt, dass zusätzliche Arbeiten aus Sicherheitsgründen (Absturzsicherung) erforderlich sind. Das Ratsgremium nahm am Montag zur Kenntnis, dass der Bürgermeister Eugen Hain im Rahmen seiner Eilzuständigkeit die Arbeiten vergeben hat, um die Fertigstellung der Bauarbeiten nicht zu verzögern. Bei der Gestaltung der Außenanlagen am Dorfgemeinschaftshaus stellte sich heraus, dass der Standort des Unterflurhydranten für die Feuerwehr schwer zugänglich ist. Zudem wurde von der Feuerwehr Guttenberg mitgeteilt, dass anhand des Zustandes des Hydranten ein Wechsel in absehbarer Zeit unvermeidbar wäre. Aus diesen Gründen wurde die Entscheidung gefällt, die Firma STS damit zu beauftragen, im Zuge der Neugestaltung der Außenanlagen auch die Neusetzung des Unterflurhydranten durchzuführen. Das sollte laut Angebot 3886 Euro kosten.

Wie Bürgermeister Eugen Hain bei der Sitzung am Montagabend im Rathaus bekanntgab, sind die zusätzlichen Mittel im Haushalt eingeplant. Um die Fertigstellung der Baumaßnahme nicht unnötig zu verzögern, hat der Erste Bürgermeister im Rahmen seiner Eilzuständigkeit den Auftrag für die zusätzlichen Arbeiten bereits vergeben. Nach der Durchführung betrugen die tatsächlichen Kosten für die Neusetzung des Hydranten 3721 Euro. Der Gemeinderat nahm davon Kenntnis.

Der Betrieb des Steinbruchs Guttenberg durch die Hartsteinwerke Schicker wurde bereits eingestellt. Allerdings plant das Unternehmen, die bestehenden Absetz- und Rückhaltebecken, die zur Entwässerung des Steinbruchs errichtet wurden, weiterhin zu betreiben. Die wasserrechtliche Erlaubnis wurde inzwischen überarbeitet. Das Guttenberger Ratsgremium nahm am Montagabend vom vorliegenden Sachverhalt Kenntnis und erteilte zu dem vorliegenden Antrag der Firma Schicker auf Verlängerung der Erlaubnis zur Einleitung von Niederschlagswasser in den Liesbach einmütig seine Zustimmung.