Entstehung Der Ursprung von Kreuzwegen liegt in den frühmittelalterlichen Pilgerfahrten begründet. In Jerusalem wollten Gläubige dem Leidensweg Christi an den biblischen Stätten im wahrsten Sinne des Wortes nachgehen. Die Franziskaner sorgten später dafür, dass sich fern der Originalschauplätze Kreuzwege als Darstellungsformen der Leidensgeschichte verbreiteten. Der Kreuzweg am Hammelburger Schlossberg wurde im Jahr 1733 im Auftrag der Franziskaner gebaut. Der Hammelburger Bildhauer Johann Jakob Faulstieg und Frater Wenzelaus Marx gelten als ausführende Künstler.

Besonderheiten Der Kreuzweg am früheren Kloster Altstadt, der als Rundweg angelegt ist, ist sehr üppig und plastisch ausgearbeitet. Die Szenen sind kapellenartig umbaut. Die 14. Station befindet sich in einer richtigen Grabeskapelle. Der Hammelburger Kreuzweg diente als Vorbild für den Kreuzweg zum Würzburger Käppele.

Erhalt Seit Ende der 1990er Jahre gibt es einen Wartungsvertrag mit Clemens Muth. Der Restaurator inspiziert den Kreuzweg regelmäßig. Dafür und für Reparaturarbeiten wirbt Reiner Baden um Spenden. Das Geld läuft über Spendenkonten der Stadt unter anderem bei der Sparkasse Bad Kissingen (IBAN DE07 7935 1010 0760 1000
08) oder der Raiffeisenbank Hammelburg (IBAN DE59 790 650 280 004 401 
476) unter dem Kennwort "Kapellenkreuzweg Saalecker Berg" ein.