christiane reuther Das "Haßfurter Funkeln 2018" stieß auch in der zweiten Auflage bei den Besuchern aus nah und fern auf positive Resonanz. Stadtmanager Marc Heinz zog am Montagnachmittag zum einen ein Fazit der adventlichen Aktion. Zum anderen zeichnete er gemeinsam mit Haßfurts Bürgermeister Günther Werner im Rathaus zahlreiche Gewinner aus. In deren Gesichtern war ebenfalls ein Funkeln zu erahnen, als sie mit einem ansprechenden Geschenk belohnt wurden.

In der vorweihnachtlichen Zeit erwartete die Gäste beim "Haßfurter Funkeln" ein abwechslungsreiches Programm, das sich besinnlich und unterhaltsam darbot. Zum Gelingen trugen 22 Chöre, Ensembles und Musikgruppen bei. An fünf Abenden öffneten sieben Höfe ab 18 Uhr die Tore. Auch wenn das Wetter an dem einen oder anderen Abend nicht so mitspielte, war der Andrang der Besucher groß. Darüber freute sich Stadtmanager und Organisator Marc Heinz besonders.

Der Aufwand habe sich gelohnt, sagte Heinz. Vor einigen Tagen hatte er unter Aufsicht die Preise gezogen, die sich von Gutscheinen, einlösbar in Haßfurter Geschäften oder in der Gastronomie, bis hin zu Sachpreisen erstreckten. Gespendet sind die Preise von einem Teil der Höfebetreiber selbst und der Haßfurter Geschäftswelt.

Die Besucher des "Haßfurter Funkelns" erhielten einen "Höfepass", den sie in den sieben beteiligten Höfen abstempeln lassen konnten. Der Anreiz einer Verlosung mit attraktiven Preisen habe die Leute angezogen, die ihrerseits ihre Freude an Bekannte weitergaben und es genossen, die einzelnen Höfe aufzusuchen, berichtete der Stadtmanager. Er hatte den Kontakt zu den Geschäftsleuten, auch außerhalb des Innenstadtgebietes, selbst hergestellt und dort Programmhefte ausgeteilt, wie er im Gespräch mit dieser Redaktion sagte. Es bedurfte einer langen Vorlaufzeit mit nicht unerheblichem Arbeitsaufwand, die sich aus Sicht des Stadtmanagers auf alle Fälle rentierte: "Trotz der teils ungünstigen Wetterlage war das ,Haßfurter Funkeln' sehr gut besucht."

Mit Hackschnitzeln und Mulch zeigte man sich gegen kalte Füße bestens gewappnet. In unmittelbarer Nähe der Höfe waren zudem überdachte Flächen oder Innenräume vorhanden, um sich aufzuwärmen. Die Speisen und wärmende Getränke taten ihr übriges in einer teils trüben und von Hektik geprägten Zeit. "Die positive Rückmeldung erfolgte sogar über die Landkreisgrenze hinaus", freute sich Heinz, der frankenweit Werbung für das "Haßfurter Funkeln" betrieben hatte.

Es lohnte sich aus Sicht des Stadtmanagers, einen Rundgang zu machen, denn jeder Hof präsentierte sich mit seinem eigenen Charme. Ergänzt wurden die Aktivitäten durch die täglichen Stationen des "Begehbaren Adventskalenders". Ein Krippenweg brachte zudem mit sechs Ausstellungsflächen, verteilt über die gesamte Innenstadt, sehenswerte und zum Teil wertvolle Krippen näher.

Bürgermeister Günther Werner bedankte sich bei allen Besitzern, die ihre Höfe mit einem wunderbaren Ambiente für die Besucher geöffnet hatten. Er versicherte, dass es auch 2019 ein "Haßfurter Funkeln" gibt. An Interesse mangelt es laut Bürgermeister nicht: "Wenn mal ein Hof wegfällt, kommt ein neuer dazu."

Folgende Höfe waren am "Haßfurter Funkeln" geöffnet: "Ilses Weinlaube", "Ratskeller", "Rainer Müller Fotografie", das "Altstadthotel", "Café Landratsamt", "Stehverkert" sowie "Weinhaus Schaffner".