Zum fünften Mal hatten Musikverein und Obst- und Gartenbauverein Geutenreuth zur Dorfweihnacht eingeladen, die Filialkirche St. Erhardt war voll besetzt.

Dirigent Gerhard Mager hatte Richard Wagners Festmusik als kurzes, aber imposantes Stück ausgesucht. Die Farben des Advents - Grün, Rot und Weiß - hatte Martina Motschenbacher als Motto der kleinen Feier ausgewählt. Das nahm auch die Jugendgruppe "Sackfundesla" mit ihrem Krippenspiel "Die Farben von Weihnacht" auf.

Dann bat Martina Motschenbacher die Besucher, die Augen zu schließen, um gemeinsam mit ihr auf eine Phantasiereise zu gehen.

Dabei konnte eine traumhafte Weihnachtkulisse eines fränkischen Fachwerkorts mit Christbäumen, zu Herzen gehender Weihnachtsmusik, Kerzenschein und Lichterbäumen erlebt werden, was wiederum ein Gefühl der Ruhe und Geborgenheit aufkommen ließ. Dies war beim Potpourri "Oh Jubel, oh Freud" nicht anders. Einer feierlichen Einleitung folgten die alpenländischen Weihnachtslieder "Still, still, still, weil's Kindlein schlafen will", "Da droben vom Berge", "Es wird scho glei dumpa" und "Auf, steh auf", die die 16 Musiker der Kapelle klangschön darbrachten.

Viel Gefühl für Weihnachtsmusik zeigte am Tenorhorn Alexander Hofmann bei einem sehr modernen Arrangement des Weihnachtslieds "Am Weihnachtsbaum die Lichter brennen". Bei der ebenfalls modernen Form von "Stille Nacht" legte er über die Melodie einen herrlichen Klangteppich. Dabei durften die Besucher kräftig mitsingen.

Mit dem alten Weihnachtchoral "Tochter Zion, freue dich" endete die kirchliche Dorfweihnacht. Der Vorsitzende des Musikvereins, Hans Will, dankte allen, die diese Veranstaltung ermöglicht hatten.

Im Anschluss traf man sich noch in der Tischtennishalle, wo auch der Nikolaus seine Aufwartung machte. Roland Dietz