Kommandant Sebastian Hofmann bedankte sich bei der Hauptversammlung der Feuerwehr Drossenhausen für die gute Unterstützung bei Kreisbrandinspektor Stefan Püls und Kreisbrandmeister Manfred Brückner. Lobenswert nannte er auch die Zusammenarbeit mit der Gemeindeverwaltung. Aus seinem Bericht ging hervor, dass neun Übungen und die UVV-Schulung zusammen mit den Wehren von Beuerfeld und Moggenbrunn durchgeführt wurden. Eine Gemeinschaftsübung fand mit der Mirsdorfer Wehr in Einzelberg statt. Dabei stand die Wasserförderung im Vordergrund. Sebastian Hofmann nannte diese Übung sehr aufschlussreich, um für einen eventuellen Brandeinsatz gewappnet zu sein. Die Teilnahme an den anberaumten Übungen sei durchschnittlich gewesen. "Übungen werden nicht zum Spaß und Zeitvertreib gemacht, sondern sollen den sicheren Umgang mit der Gerätschaft vertiefen", erklärte er. Sofern eine Teilnahme nicht möglich sei, möge man sich entschuldigen.

Im vergangenen Jahr rückte die Wehr zu zwei Einsätzen aus, zum einen nach Einzelberg zu einem Heizungsbrand im Keller und zum zweiten zur Räumung eines umgestürzten Baumes zwischen Drossenhausen und Tiefenlauter.

Gemeinsam mit der Dorfgemeinschaft fand das Maibaumfest statt, das Sonnwendfeuer musste wegen der Trockenheit ausfallen.

In diesem Jahr steht die Leistungsprüfung zusammen mit der Mirsdorfer Wehr an. Weiterhin sind die Funkausbildung, die Modulare Truppmann- und Maschinisten-Ausbildung, ein Atemschutz-Lehrgang und der Lehrgang "Leiter einer Wehr" in Würzburg geplant. Eine Reinigung mit anschließender Imprägnierung der Schutzanzüge soll in Kürze veranlasst werden. Hofmann dankte allen Feuerwehrangehörigen für ihre ehrenamtliche Tätigkeit.

Als ein schönes Ereignis bezeichnete der stellvertretende Landrat Rainer Mattern die Ehrung langjähriger Feuerwehrleute. "Ein Vierteljahrhundert ehrenamtlich tätig zu sein, das heißt 25 Jahre Einsatzbereitschaft, Fortbildung und unvorhergesehene Ereignisse auf sich zu nehmen", sagte Mattern und dankte persönlich und im Auftrag von Landrat Sebastian Straubel und dem gesamten Kreistag für den wichtigen Feuerwehrdienst in den Dörfern. Die Wehr vor Ort sei unerlässlich, weil sie sich in ihrem Dorf gut auskenne und entscheidend für den ersten Löschangriff sei. Der Kreis nehme sich nicht aus der Pflicht.

Rainer Mattern dankte dem gesamten Team der Wehr und speziell Jochen Rauscher für seinen 25-jährigen Dienst. Er überreichte die Urkunde und das Ehrenzeichen, verliehen vom bayerischen Staatsminister Joachim Herrmann. Kreisbrandmeister Manfred Brückner verlas die Laudatio für den "vorbildlichen Kameraden", der die Leistungsprüfungen eins bis sechs sowie die Digitale Funkausbildung abgelegt hat. Neu war die Aushändigung einer Ehrenamtskarte von Landrat Straubel an Jochen Rauscher.

Bürgermeister Bernd Höfer schloss sich der Gratulation an und dankte für die geopferte Freizeit für die Gemeinschaft und den Dienst am Nächsten. Die Gemeinde Meeder unterstütze mit 660 000 Euro die Anschaffung von Fahrzeugen und Ausrüstungen. Höfer: "Eine Mammutleistung." Dem ehrenamtlichen Feuerwehrbeauftragten der Gemeinde Meeder, Manfred Brückner, sprach er seinen Dank aus.

Den kleinen Wehren müsse Respekt gezollt werden, sagte Manfred Lorenz. Stefan Püls dankte Jochen Rauscher und lobte den Kommandanten, der die Wehr super führe. Den Worten der Vorredner schloss sich Manfred Brückner an. Als neuen Kameraden begrüßte Kreisbrandmeister Brückner mit Handschlag Stefan Schunk.

Mattern sprach die Trockenheit in den vergangenen Jahren an. Diese habe zu Flächen- und Waldbränden geführt. Die Wehren seien auf die Wasserkapazitäten der Landwirte mit ihren Güllefässern angewiesen. Deshalb sei auch die Anschaffung von Wasserfahrzeugen durch den Kreis vorgesehen. Bei einer Diskussion wurde angeregt, Güllefässer, die die Landwirte nicht benutzen, mit Wasser zu füllen und bereitzuhalten. Dafür sollte eine Entschädigung gewährt werden. Karin Günther