Das 26. Berufspraktische Seminar der Katholischen Erziehergemeinschaft (KEG) Ober- und Mittelfranken fand erstmalig in der Grund- und Mittelschule Eggolsheim statt.

Das Seminar erfolgte in einem neuen Format. Statt mehrerer Workshops bot der Lehrerverband nach dem Hauptreferat zwei Diskussionsforen zum einen mit dem Hauptreferenten Frank Röhrer und zum anderen mit dem neuen Leiter des Bereichs 4/Schulen, Stefan Kuen, an. Der Musikverein Eggolsheim unter der Leitung von Andreas Friesner stimmte die Teilnehmer musikalisch ein.

Die Bezirksvorsitzende der KEG, Cordula Haderlein, bedankte sich beim Rektor der Schule, Alexander Pfister, sowie bei der Lehrerin Karin Albert-Vogel für die gute Zusammenarbeit schon während der Vorbereitungsphase.

Modernes Lernen und Arbeiten

Bürgermeister Claus Schwarzmann (BB) erklärte in seinem Grußwort, dass man bei der Sanierung weder Kosten noch Mühen gescheut habe, um den Schülern und Lehrern ein modernes und adäquates Lernen und Arbeiten zu ermöglichen.

Das Schulamt Forchheim war natürlich durch Cordula Haderlein, Schulamtsdirektor Ulrich Löhr sowie Schulamtsdirektor a.D. Wolfgang Blos vertreten.

Der Referent Frank Röhrer ist Lehrer und arbeitet seit 1994 als Referent für Medienpädagogik mit dem Schwerpunkt Kinder- und Jugendmedienschutz beim Landesfilmdienst Thüringen, Zentrum für Medienkompetenz und Service. Er entwickelt und realisiert Projekte und Fortbildungen in den Themenfeldern Medienbildung und Medienkompetenz. "Wie verändert sich in Zeiten der Digitalisierung Lernen und Arbeiten in der Schule?", diese Frage stellte der Referent sich und den Teilnehmern.

Die Jugendlichen von 1960

Er stellte die Jugendlichen von 1960 den Jugendlichen von heute gegenüber. Während die Jugendlichen damals ihre Zeit mehrheitlich gemeinsam auf den Straßen verbracht hätten, habe die Digitalisierung das Leben der heutigen Jugend und Gesellschaft stark verändert. Der Referent ist der Meinung: "Wir dürfen die Jugendlichen diesbezüglich nur nicht alleine lassen. Medienkompetenz gilt als Schlüsselkompetenz des 21. Jahrhunderts."

Verschiedene Kompetenzen

Die Digitalisierung sei vielmehr ein Thema, das auch den Schulunterricht maßgeblich beeinflussen werde. Zur Medienkompetenz gehören laut Röhrer die Verarbeitungs-, Auswahl-, Urteils-, Gestaltung- und Basiskompetenz. Diese Kompetenzen sollen Jugendlichen helfen, aus einer Vielzahl an Informationen, die auf sie einprasseln, ein eigenes Weltbild zu formen. red