Auf dem Weg ins sichere Tabellenmittelfeld der Bezirksliga Unterfranken Ost peilen die Fußballer der DJK Dampfach (11.) am heutigen Samstag (17 Uhr) einen Heimsieg über die SG Oberschwarzach/Wiebelsberg (3.) an. Der stark abstiegsbedrohte TSV Knetzgau (15.) ist am Sonntag (15 Uhr) beim TSV/DJK Wiesentheid (9.) zu Gast. Gleichzeitig will der Tabellensechste FSV Krum beim FC Strahlungen (13.) bestehen.

DJK Dampfach -
SG Oberschwarz./Wiebelsb.

Schon am Mittwoch vor einer Woche haben die DJK Dampfach (11./31) und die SG Oberschwarzach/Wiebelsberg (3./43) die Klingen gekreuzt, am Ende stand ein 2:2. Auch diesmal erwartet DJK-Spielleiter Werner Griebel ein "sehr intensives und enges Spiel". Ihre Serie, in diesem Jahr noch ungeschlagen zu sein, wollen die Fußballer von Trainer Enrico Wetz ausbauen. "Unser Ziel bleibt es, die Klasse zu halten", sagt Griebel angesichts dreier magerer Pünktchen Vorsprung vor dem Relegationsplatz. "Wir wollen da weitermachen, wo wir vorigen Mittwoch aufgehört haben, nämlich mit einem Sieg." Ob der auch so hoch ausfällt wie das 6:0 gegen Sömmersdorf, dürfte zweifelhaft sein, ist die Abwehr der SGO doch genauso gut wie ihr gefürchteter Sturm. Die Gäste würden sich wohl eher nicht mit einem Remis zufriedengeben, befürchtet Griebel, zumal die SGO alle Konzentration darauf legt, Gochsheim von Platz 2 zu verdrängen.
DJK Dampfach: Schulze-Happe - Geßendorfer, Greb, Hau, A. Jilke, J. Jilke, Hau, H.Neubauer, Reich, Riedlmeier, Sahlender, Wirsching, Wagner, Winter, Yeniay
TSV/DJK Wiesentheid -
TSV Knetzgau
Noch immer fällt es Alexander Hamburger, dem Spielertrainer des Aufsteigers TSV Knetzgau (15./18 Punkte), sehr schwer, das Wort "Abstieg" in den Mund zu nehmen. Doch spätestens nach dem 0:3 gegen Gochsheim, bei dem der TSV keine schlechte Figur abgab, müsste klar sein, dass die Liga kaum noch zu halten ist. "So lange rechnerisch noch alles möglich ist, hoffe ich natürlich auf den Klassenerhalt", sagt er vor dem Spiel beim TSV/DJK Wiesentheid (9./36). Es müsste allen klar sein, dass es sich schon um eine sehr theoretische Rechnung handelt. Gleichwohl könnte sie noch aufgehen, wenn die Kicker um Spielertrainer Matthias Strätz nicht nur 60, sondern 90 Minuten lang Fußball spielen. Da nutzen auch keine guten Ansätze oder mal den Gegner kurzzeitig in Bedrängnis zu bringen, die Gegner in der Bezirksliga sind da gnadenlos. Vor allem dann, wenn sie selbst noch nicht ganz gesichert sind.
TSV Knetzgau: Oppermann, Weißkopf, Zirkel - Kandler, Heide, Mühlfelder, Lindner, Schwinn, Strätz, Warmuth, Barth, Zangl,Gocker, Wirth, Schenk, Frison, Huth, Greul
FC Strahlungen - FSV Krum
Mit einem 0:0 der besseren Art hat sich der FSV Krum (6./37) gegen Unterspiesheim behauptet und sammelt weiter emsig Punkte. Derer neun sind es schon, mit denen der FSV einen guten Vorsprung auf den Relegationsplatz besitzt. Mit diesem Polster geht es zum Auswärtsspiel beim FC Strahlungen (13./28). "Das ist eine Mannschaft, die bekannt ist für ihren Kampfgeist und ihre nicht unfaire, aber robuste Spielweise, und für die geht es in der Liga um viel", sag FSV-Coach Tobias Burger. Das 3:1 des FC gegen Thulba zeige, dass Strahlungen immer für Siege gut sei. Von seiner Mannschaft erwartet er, dass sie den Kampf annimmt. "Ich fahre nicht für das dritte 0:0 in Folge in die Rhön, ich will zu Null gewinnen." Außerdem müsse sein Team noch die 2:3-Hinspielpleite gutmachen. ch
FSV Krum: Klemm, Weinmann - Bujtor, Max Witchen, Fösel, Degen, Vogel, Räth, Stößlein, Hart, Lommel,Glöckner, Rippstein, Tunc, J. Schmitt, Durst