So wie die "große" CSU-Landesgruppe in Kreuth hat nun auch die Bamberger CSU-Fraktion die Inhalte für das Jahr 2016 abgestimmt. Laut Pressemitteilung setzt die CSU auf ihre "klassischen Themen" Wirtschaft, Familien, Bildung und Kultur.
Wie Fraktionsvorsitzender Helmut Müller erklärt, wird sich die CSU dafür einsetzen, das Gewerbegebiet auf dem ehemaligen Muna-Gelände rasch umzusetzen. "Wir lassen uns von den Einwänden der Grünen nicht von diesem wichtigen Vorhaben für die Bamberger Wirtschaft abbringen." Gleichermaßen mache man sich für die rasche Umsetzung des Digitalen Campus' des Anwenderzentrums Gesundheitswirtschaft auf der Lagarde-Kaserne stark. Bamberg möglichst familienfreundlich zu machen, ist ein weiteres Ziel. Nachdrücklich unterstütze die CSU den Vorschlag der Familie Lips und des Bayerischen Roten Kreuzes, in Wildensorg einen erlebnispädagogischen Kindergarten zu verwirklichen. Auch die Überlegungen der Arbeiterwohlfahrt in Bezug auf die Kindertageseinrichtungen am Sylvanersee in Gaustadt stoßen auf Gegenliebe.
Aber auch um die vermeintlich "kleinen Dinge" will sich die CSU kümmern, zum Beispiel um den Zustand der Straßen und Gehwege und um den Ausbau der öffentlichen Toilettenanlagen, die für eine Weltkulturerbestadt als unzureichend erachtet werden. Angemahnt wird erneut die zweite Zufahrt zum Klinikum von der Waizendorfer Straße her.
Geplant sind "Stadtgespräche", bei denen die CSU den direkten Meinungsaustausch mit den Bürgern suchen will. Erstes Thema soll das vom Stadtrat beschlossene neue Welterbebesucherzentrum an den Unteren Mühlen sein. Im Herbst sollen die "Altenburger Kulturgespräche" den Veranstaltungsreigen abrunden. red