Qualifizierte Hauswirtschafterinnen sind die Manager und die guten Geister bei Bewältigung des Familien- und Berufsalltages und in Pflegeheimen. Die Region Oberfranken besitzt nun 36 neue Berufsabsolventinnen. In Vierzehnheiligen (Landkreis Lichtenfels) erhielten die Frauen am Freitag ihre Abschlusszeugnisse und wurden somit in den Beruf entlassen.
Zehn frischgebackene Berufseinsteiger kommen aus dem Raum Forchheim, alle absolvierten ihre Ausbildung an der "Berufsfachschule für Ernährung und Versorgung" in Forchheim. Die beste Note im praktischen und theoretischen Teil holte sich Inola Heidkamp aus Pretzfeld.
Sie konnte ihre Auszeichnung während der Feier nicht entgegennehmen. Die weiteren Absolventen aus dem Raum Forchheim: 33 der Absolventen dürfen nun die Berufsbezeichnung "Hauswirtschafterin in der Hauswirtschaft" und drei "Hauswirtschafterin in der Landwirtschaft" tragen, sagte Maria Borowietz, Prüfungsausschussvorsitzende. Zugelassen als Bewerber in den Ausbildungsberufen würden Frauen und Männer unter anderem, wenn diese mindestens viereinhalb Jahre Praxis in der selbstständigen Führung eines Mehrfamilienhaushaltes nachweisen könnten.


Elektrische Geräte

Geprüft werde nach einer Ausbildung von zwei bis drei Jahren das Fachwissen in der Haushaltsführung und in der Ernährung. Dazu wurde Sachkunde abgefragt hinsichtlich Funktion und Verbrauch von elektrische Haushaltsgeräten und der sparsame sowie energieeffiziente Einsatz von Reinigungsmitteln.
Geprüft wurden auch die Kompetenzen bei der Kinderbetreuung und Pflege von Kranken und bedürftigen Senioren.
Dagmar Dietrich