Bürgermeister Gerhard Schneider (CSU) hatte in der jüngsten Sitzung des Bauausschusses kräftige "Bauchschmerzen", weil er kommen sieht, dass die großräumig geplante Umfahrung der B 303 zwischen Himmelkron und Bad Berneck über einen längeren Zeitraum und damit auch eine Sperrung der beiden Aus- und Zufahrten von und zur Autobahn nicht nur der Gemeinde und ihren Bürgerinnen und Bürgern, sondern auch den zahlreichen Gewerbe- und Industriebetrieben große Probleme bereiten werden. Der Bürgermeister: "Es wird bei uns neun Wochen lang ein Straßenverkehr nur sehr eingeschränkt möglich sein."
Die Sperrung der B 303 ist wegen dringend notwendiger Unterhaltungsarbeiten erforderlich. Gerhard Schneider: "Vier Wochen lang wird ab dem 25. September ab dem Autohaus Dornig die B 303 in Richtung Bad Berneck komplett gesperrt sein. Hier erfolgt eine Erneuerung der Fahrbahndecke. Das heißt, der Verkehr zwischen Himmelkron und Bad Berneck wird über die Autobahn mit der Ausfahrt am Bindlacher Berg abgewickelt. Und in der zweiten Phase nach diesen vier Wochen wird eine fünfwöchige Phase kommen, in der beide Anschlussstellen der Autobahn gesperrt sind und diese Sperrung gilt auch für die B 303 von der Frankenfarm bis zur Einmündung in die Hofer Straße beim Autohaus Dornig, aber nur einseitig mit einer Ampelregelung."
Der Bauausschuss gelangte bei seiner Ortsbesichtigung zur Überzeugung, dass die Aussegnungshalle am Friedhof Himmelkron auf Vordermann gebracht werden muss. Dafür hatte sich Gemeinderätin Gabriele Pittel in der letzten Sitzung des Gemeinderates starkgemacht. Vorerst werden 30 neue Stühle angeschafft und vier Beleuchtungskörper erneuert. Daneben wird die Aussegnungshalle einen komplett neuen Farbanstrich erhalten.
Einen größeren Rahmen nahmen die Besichtigung am Feuerwehrgerätehaus Himmelkron und die spätere Beratung zu den von der Verwaltung vorgelegten Planskizzen für die Erweiterung der bestehenden Fahrzeughalle ein. Dem Gremium lagen auch verschiedene Kostenangebote für eine Fertighalle und einen Massivbau vor. Die Mitglieder des Bauausschusses erkannten die Notwendigkeit der Baumaßnahme und in der kommenden Sitzung des Gemeinderates soll bereits der Förderantrag auf den Weg gebracht werden.
Auf Antrag des Anliegers Gerhard Böhm beschloss der Bauausschuss gegen die Stimme von Matthias Böhm (CSU), für die Ortsstraße "Klosteracker" und die angrenzenden Ortsstraßen die zulässige Geschwindigkeit auf 30 zu reduzieren.
Die Wasserversorgung in der Egerländer Straße und am Häfnershügel wird im kommenden Frühjahr in einer Länge von jeweils 100 Metern erneuert.