Es gebe "noch ein paar Verpflichtungen. Aber nichts, was uns aus dem Gleichgewicht bringt", umschreibt Andreas Kurz in wenigen Worten die aktuelle finanzielle Situation beim ESC Haßfurt. Für den Sportvorstand wäre es "schön gewesen, wenn wir das letztes Jahr alles erledigen hätten können." Trotzdem liege der Verein "immer noch voll im Soll" des beim Amtsantritt detailliert dargestellten Fünfjahresplans.
Vor allem aufgrund der zwei ausgefallenen Heimspiele in der Saison 2016/2017 gegen den EHC Nürnberg und Bad Tölz 1b habe sich die Konsolidierung "etwas verzögert." Doch die Verantwortlichen sind sicher, dass der Altlastenabbau in dieser Spielzeit nicht nur fortgesetzt, sondern "hoffentlich am Ende der Saison abgeschlossen werden" kann, wie Kurz sagt. Das Hauptaugenmerk liege dabei auf der Erhöhung der Einnahmen. "Die im Laufe der Zeit aktivierten Sparpotenziale", betont Andreas Kurz abschließend, "sind nämlich alle ausgeschöpft."
Es gibt in der Landesligasaison 2017/2018 wieder zwei Vorrundengruppen mit jeweils zwölf Mannschaften. Ausgetragen wird zunächst jeweils eine Vorrunde mit Hin- und Rückspiel. Jeweils die ersten fünf qualifizieren sich für die Aufstiegsrunde. Diese wird in zwei Gruppen mit jeweils acht Mannschaften (drei aus der Bayernliga) ausgespielt. In einer Einfachrunde ermitteln die Mannschaften insgesamt drei Teilnehmer für die Bayernliga 2018/2019. Die Plätze 6 bis 12 aus der Landesliga spielen dagegen nochmals in einer Einfachrunde je einen Absteiger aus. Aus jeder Gruppe steigt eine Mannschaft ab.
Nach einem Unentschieden nach 60 Minuten werden die Begegnungen einmalig um fünf Minuten mit jeweils drei Spielern verlängert. Fällt kein Tor, geht es ins Penaltyschießen. rn