Für die rund 160 Maler und Lackierer im Kreis Haßberge gelten ab sofort höhere Mindestlöhne. Wer einen Gesellenbrief in der Tasche hat, muss ab Mai mindestens 13,30 Euro pro Stunde verdienen - ein Plus von rund 35 Euro im Monat. Helfer ohne Ausbildung kommen auf einen Stundenlohn von wenigstens 10,60 Euro. Das teilte die Handwerksgewerkschaft IG Bauen-Agrar- Umwelt (IG BAU) gestern mit.
IG-BAU-Bezirksvorsitzender Michael Groha spricht von einer wichtigen "Haltelinie nach unten". An die Untergrenzen müssen sich alle 25 Maler- und Lackiererbetriebe im Kreis Haßberge halten. "Entscheidend für die harte Arbeit in der Branche ist aber der Tariflohn. Der liegt derzeit bei 16,18 Euro pro Stunde", so Groha. Anspruch hierauf
haben Gesellen, die Gewerkschaftsmitglieder sind und deren Betrieb in der Innung ist. red