Über ein Jahrzehnt nach dem dritten Platz beim Bundesfinale "Jugend trainiert für Olympia" schafften die Tennisspieler des Dientzenhofer-Gymnasiums in der Wettkampfklasse II wieder den Sprung in das Landesfinale. Die sportliche Voraussetzung dafür war, dass sich die DG-Jungen gegen den letztjährigen Landesfinalisten, die Wilhelm-Löhe-Gesamtschule aus Nürnberg, durchsetzten. In hart umkämpften und sehenswerten Matches, in denen um jeden Ball gekämpft wurde, zeigten die DGler in Nürnberg großen Siegeswillen, der nach Platz 3 in Bayern im Vorjahr auch belohnt wurde.
"Diese Mannschaft ist seit der jüngsten Wettkampfklasse IV zusammen und hat sich kontinuierlich entwickelt", freut sich Betreuerin Gaby Weckwerth über den sportlichen Höhepunkt.
Vor der Nürnberger Hürde hatten die Bamberger im Bezirksfinale souverän mit 8:1 Punkten gegen das Schiller-Gymnasium Hof und in der nächsten Qualifikationsrunde mit 6:3 gegen das Friedrich-Dessauer-Gymnasium Aschaffenburg gewonnen, wobei bereits nach den Einzeln (4:2) die Zeichen auf Sieg standen. Die Doppel Stasiuk/Köhler und Brockard/Linz sorgten mit Zwei-Satz-Erfolgen für klare Verhältnisse.
Im Nordbayernfinale herrschte dagegen mehr Spannung, denn nach den ausgeglichenen Einzeln (3:3) - Köhler, Müller und Brockard gewannen ihre Spiele - musste die Entscheidung in den Doppeln fallen. Müller/Brockard und Köhler/Fugmann gewannen jeweils ohne Satzverlust und lösten damit die Tickets zum Landesfinale gegen das Rudolf-Diesel-Gymnasium Augsburg als Südbayern-Vertreter. Dass die Nürnberger anschließend das "Einser"-Doppel schenkten, hatte nur noch statistischen Wert. Nach diesen drei Erfolgen fährt das DG-Team selbstbewusst zum bayerischen Endspiel. Einziger Wermutstropfen: In der ältesten Wettkampfklasse gibt es kein Bundesfinale in Berlin. bwa