Bei erstmals freiem Eintritt und mit der speziellen Ausstellung "Junge Forscher" übte die zweitägige Energiemesse besondere Anziehungskraft auf die Schuljugend aus. Mal eben einen Roboter konstruieren oder vorführen, wie die Carrerabahn mit alternativer Energie betrieben werden kann, das ist ja auch viel spannender als sich mit dem Smartphone die Zeit zu vertreiben.
Programmieren lernen im Kinderzimmer oder an der Grundschule? "Lego Education WeDo 2.0" ermöglicht den Einstieg und ist der Hit für Buben und Mädchen, wie an einem Messestand unschwer zu erkennen war. Der Roboter "NAO humanoide" wird an Schulen und Hochschulen Sympathie und Interesse wecken und bestenfalls kann auch vielleicht schon ein Elfjähriger einen Roboter konstruieren. Das zeigte sich beim "element-e Schulpreis". Da landete Fabian Gärtig vom Clavius-Gymnasium Bamberg mit seinem Prototyp einer Treppen steigenden Einkaufshilfe mit Solarmodul auf dem dritten Platz. Der Jury hat an seiner Entwicklung besonders die Verbindung von Praxisbezug, technischer Umsetzung und Einbindung nachhaltiger Energieelemente gefallen.


Treibhausgas in Erde binden

Zweiter Preisträger wurde die Technikerschule des Berufsschulzentrums Bamberg mit ihrem Pyrolyse-Ofen zur Herstellung von Bioholzkohle. Hier überzeugte vor allem der Gedanke, das Treibhausgas CO2 in nährstoffreicher Erde dauerhaft zu binden und damit einen langfristigen Beitrag gegen die Klimaerwärmung zu leisten.
Den ersten Preis erhielt das Dientzenhofer-Gymnasium Bamberg für seinen "ökologischen Lehrpfad". Den Preis verdienten sich die Schüler und ihre Lehrkräfte vor allem dadurch, dass sie über 20 Jahre hinweg Baustein für Baustein zusammentrugen, um aus verschiedenen ökologischen Einzelmaßnahmen ein Gesamtkonzept zu erstellen. Die Urkunden und Geldpreise wurden von den Vorsitzenden des Arbeitskreises "SchuleWirtschaft" Bamberg, Markus Knebel und Michael Stammberger, übergeben. wb