Die Schützen der SG Ebersdorf sind mit einem Sieg und einer Niederlage (zwei Mannschaftspunkte) vom sechsten Wettkampftag der Luftpistolen-Bayernliga aus Pfreimd (Oberpfalz) zurückgekehrt. Angesichts einer schwierigen personellen Situation ist diese Ausbeute sehr zufriedenstellend.
Durch die Tatsache, dass die beiden Führenden aus Regensburg und Hof ebenfalls zwei Mannschaftspunkte abgaben, bleibt im Rennen um die zwei ersten Plätze weiterhin alles offen. Die beiden Erstplatzierten dürfen an den Aufstiegsvergleichen für die 2. Luftpistolen-Bundesliga im April teilnehmen.
Vier kurzfristige, vor allem krankheitsbedingte Ausfälle im Stammteam bescherten Mannschaftsführer Torsten Spickmann am vergangenen Wettkampftag keine leichte Aufgabe. Er musste zwangsläufig zwei Ersatzschützen suchen, die er schließlich in seinem Sohn Jahn Spickmann, eigentlich ein Bogenschütze, und Georg Klug fand. Im ersten Durchgang ging es gegen den Tabellenführer Regensburg - die Überraschung blieb dabei knapp aus.
Benjamin Graf gelangen an Position 1 beachtenswerte 374 Ringe, trotzdem wurde er vom Regensburger Michael Kubik mit zwei Ringen übertrumpft. Spickmann (Position 2) blieb in seinem Duell (365:364) ein mögliches Stechen erspart. Ebenso knapp gewann Florian Milles an dritter Position mit 350:349 Ringen. Georg Klug und Jahn Spickmann blieben erwartungsgemäß ohne Chance, die Ebersdorfer verloren somit knapp mit 2:3 Einzelpunkten gegen den Spitzenreiter aus der Oberpfalz.
Am Nachmittag forderten unerwartet gute Ergebnisse des Tabellenschlusslichts SV Kelheim-Affecking die drei Ebersdorfer Stammschützen. Diese lieferten aber nervenstark und sorgten für den Sieg mit 3:2 Einzelpunkten.


Derby gegen Hof entscheidet

Die SG Ebersdorf startete mit Benjamin Gräf (Position 1, 374 Ringe, 1. Wettkampf)/376 Ringe, 2. Wettkampf), Torsten Spickmann (Position 2, 365/364), Florian Milles (Position 3, 350/370), Georg Klug (Position 4, 336/335) und Jahn Spickmann (Position 5, 252/271). Bester Ebersdorfer und drittbester Tagesschütze wurde Benjamin Gräf mit hervorragenden 376 Ringen.
Am letzten Wettkampftag der Bayernliga am 18. März will Ebersdorf schon am Vormittag gegen den Sechsten Germania Großalbershof fleißig punkten, auch um sich Selbstvertrauen für das anschließende Oberfrankenderby gegen den HSSV Hof (2. Platz) zu holen. Der Ausgang dieser Paarung wird entscheidend für die Endplatzierung sein. Voraussetzung für den 2. Platz und die Qualifikation für die Aufstiegsrunde ist neben dem berühmten Quäntchen Glück, dass alle Ebersdorfer Stammschützen antreten und ihr Bestes geben können. klu